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STEYR. 90 Prozent der Pyrotechnik-Unfälle passieren in den wenigen Stunden rund um den Jahreswechsel.

Foto: Trauner
Foto: Trauner

Jedes Jahr verletzen sich in Österreich etwa 200 Personen im Umgang mit Feuerwerkskörpern so schwer, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen. Die meisten dieser Unfälle ereignen sich in den Stunden rund um Silvester“, sagt Othmar Thann, Direktor des Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV). Der überwiegende Teil der Verletzungen mit Pyrotechnik äußert sich in Form von offenen Wunden und Verbrennungen. Besonders häufig betroffen sind Finger und Hände. Häufig entstehen Pyrotechnikunfälle durch vorzeitiges bzw. verzögertes „Losgehen“ von Knallkörpern und Raketen.

Tipps für Raketenschießer:

Feuerwerksartikel nur im Fachhandel kaufen

Raketen kühl und trocken lagern

Gebrauchsanweisung befolgen

Klaren Kopf behalten (Alkohol!)

Kübel Wasser bereithalten

Verbotszonen beachten

Tipps für Zuschauer:

Genügend Abstand halten

Schussrichtungen beachten

Fenster/Türen schließen (Irrläufer)

Brennbare Materialien von Balkonen/Loggien entfernen


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