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STEYR. Im Rahmen der Literaturtage Steyr (7.–9. Juni) wird der Manfred-Maurer-Literaturpreis 2019 vergeben. Der Preis erinnert an den 60. Geburtstag und 20. Todestag des Steyrer Autors im November 2018.

„Der Literaturpreis ist eine Bereicherung für die Literaturtage und für Steyr“, so Karin Fleischanderl, Organisatorin der Literaturtage Steyr. Foto: Luzia Puiu

Zur Teilnahme am Wettbewerb eingeladen sind alle deutschsprachigen Autoren, die bis zum Einsendeschluss am 30. April ihr 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Das Motto lautet „prekär“. Dem Erstplatzierten winken 1.500 Euro (zweiter und dritter Preis: 700 bzw. 500 Euro). Wer einen Beitrag einreichen möchte, sendet seine unveröffentlichte Prosa oder Lyrik in dreifacher Ausfertigung an die Jury des Literaturpreises (Stelzhamerstraße 51, 4400 Steyr). Die Preisträger ermitteln Xaver Bayer, Literaturtage-Initiatorin Karin Fleischanderl, Gerhard Klausberger und Marlene Krisper. Wer gewonnen hat, wird bei den Literaturtagen im Juni vorgestellt.

Preis für Nachwuchs-Autoren

Seit 2008 wurde der Manfred-Maurer-Literaturpreis dreimal vergeben. Die Gewinner-Arbeiten finden sich gesammelt in der Anthologie „Manfred Maurers Reise in den Süden. Texte eines Steyrer Literaturpreises“ (Herausgeber: Gerhard Klausberger, Ennsthaler Verlag).

Steyrer Schriftsteller

Manfred Maurer wurde am 8. November 1958 in Steyr geboren, wo er auch die Handelsakademie besuchte. Ab 1981 lebte er als freier Schriftsteller in Wien. Er schrieb Romane, Hörspiele und Drehbücher. Sein Erstlingswerk „Sturm und Zwang“ erschien 1984. Maurer wurde vielfach mit Preisen ausgezeichnet. Er starb 1998 nur drei Tage nach seinem 40. Geburtstag.


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