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STEYR. Die Stadtpolitik berät, wie ein Probebetrieb für E-Scooter aussehen könnte.

In Antwerpen gehören E-Scooter zum Stadtbild. Foto: Kaufmann
  1 / 3   In Antwerpen gehören E-Scooter zum Stadtbild. Foto: Kaufmann

Wie berichtet, will der Anbieter KiwiRide mit 30 bis 40 Rollern in Steyr starten und hat sein Konzept dafür den Stadtverantwortlichen präsentiert. Mobilitätsstadtrat Reinhard Kaufmann (Grüne) tritt für einen Probebetrieb ein, bis Ende März will er sich mit den anderen Fraktionen auf entsprechende Rahmenbedingungen dafür einigen.

Wildes Abstellen

Ein Hauptargument von Gegnern der E-Roller ist, dass diese kreuz und quer im Stadtgebiet herumstehen würden. „Auf diesen Aspekt müssen wir besonders achten“, sagt Kaufmann, der bei einer Studienreise in die 525.000-Einwohnerstadt Antwerpen (Belgien) speziell auf E-Scooter geachtet hat. „Markierte Abstellplätze werden kaum genutzt, wildes Abstellen markiert in vielen Fällen den Endpunkt der Fahrt“, so Kaufmann.

Zwei Drittel dagegen

Dass die Steyrer Bevölkerung skeptisch ist, zeigt eine (nicht repräsentative) Tips-Umfrage mit 294 Teilnehmern auf Facebook. Rund zwei Drittel sprechen sich dort gegen einen Probebetrieb für die elektrisch betriebenen Fahrzeuge in Steyr aus.


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