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REGION STEYR. Die ÖGB-Frauen aus der Region Steyr fordern bessere Öffnungszeiten von Kinderbetreuungseinrichtungen und bessere Arbeitsbedingungen, um Job und Familie unter einen Hut bringen zu können.

Foto: ÖGB
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Kinderbildungseinrichtungen für Unter-Dreijährige sind vor allem in Oberösterreichs Landgemeinden noch immer Mangelware. Dabei ist eine ganzjährige, qualitätsvolle Kinderbetreuung mit Öffnungszeiten, die es Frauen ermöglicht, einer existenzsichernden Arbeit nachzugehen, einer der wesentlichen Schlüssel für die Chancengleichheit am Arbeitsplatz. Anlässlich des Internationalen Frauentages fordern die ÖGB-Frauen Steyr einen Rechtsanspruch auf ein leistbares und vor allem qualitativ hochwertiges Kinderbildungsangebot für jedes Kind ab dem ersten Lebensjahr bis zum Schuleintritt.

Schwieriger Spagat

„Für Eltern ist es oft sehr schwer möglich, wieder in den Beruf einzusteigen, geschweige denn, Vollzeit zu arbeiten. Berufliche Abstriche machen meist die Frauen, was sich negativ aufs Einkommen bis in die Pension auswirkt. Viele Frauen sind finanziell von einem Partner abhängig und steuern direkt auf Armut im Alter zu“, sagt die Steyrer ÖGB-Frauenvorsitzende Barbara Bichler.

Höheres Budget gefordert

„Kinder kriegen darf keinen Nachteil bringen und Eltern haben sich ein sorgenfreies Leben verdient, in dem Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen sind“, betont Bichler. „Deshalb wollen wir, dass das Budget für Elementarpädagogik auf mindestens ein Prozent des BIP aufgestockt wird. Das brächte 1,2 Milliarden Euro im Jahr mehr für unsere Kinder.“

Unterschiedliche Standards

Eine Erhöhung des Budgets käme auch den Pädagoginnen und Helfern in Kinderbildungseinrichtungen zugute. „Wir brauchen bundeseinheitliche Mindeststandards. Es kann nicht sein, dass es davon abhängt, ob ich in Oberösterreich, Tirol oder Wien wohne, welche Ausbildung das Personal haben muss, wie viele Schließtage es geben kann oder wie viele Kinder von wie vielen Erwachsenen betreut werden dürfen“, so Bichler.


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