Benzin fließt in den Adern
BEHAMBERG. Wolfgang Stropek wurde in seiner Karriere als Motorradfahrer mehrmals Staatsmeister und hat sich in der Szene auch als Veranstalter einen Namen gemacht. Nun ist ein Buch über ihn erschienen.

Der heute 75-Jährige aus Behamberg ist einer von nur drei Fahrern weltweit, die sowohl Punkte in der Solo- als auch in der Beiwagenweltmeisterschaft errungen haben. Stropek schaffte es 1969 in Imatra (Finnland) in der 500ccm-Klasse in die Punkteränge. Ab 1979 stand er über ein Jahrzehnt in der Seitenwagen-WM am Start. Nach der aktiven Karriere war Stropek als Firmenchef erfolgreich und zeichnet seit 18 Jahren mit seinem Verein IG Formel Classic (IGFC) für das Rupert-Hollaus-Gedächtnisrennen verantwortlich. In dieser Funktion lotste der Behamberger immer wieder Stars wie Giacomo Agostini, Luigi Taveri, Phil Read, Jim Redman oder Freddie Spencer nach Österreich.
136 Seiten
Autor Herbert Thumpser hat sich in einem Legendenbuch dem Motorsport-Tausendsassa Wolfgang Stropek gewidmet. Der Untertitel der Biographie lautet „Benzin fließt in den Adern“. Thumpser beschreibt auf 136 Seiten nicht nur die Karriere des 1945 in Bad Wimsbach geborenen Stropek, sondern liefert auch eine zeitgeschichtliche Dokumentation über den Motorradrennsport von 1950 bis heute. In einem Sonderteil wird auch die Historie des Rupert-Hollaus-Gedächtnisrennens beschrieben. Das Buch ist im Thucom-Verlag erschienen und kostet 29,90 Euro.


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