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STEYR. Der Brucknerplatz im Stadtzentrum wurde aufwendig umgestaltet.

Vizebürgermeister Willi Hauser auf der „singenden Bank“. Foto: rh
Vizebürgermeister Willi Hauser auf der „singenden Bank“. Foto: rh

In Verbindung mit dem Brucknerplatz denken viele an Parkmöglichkeiten im Stadtzentrum. Das soll sich mit der nun abgeschlossenen Umgestaltung ändern. „Es soll ein Platz zum Ausrasten und Verweilen werden“, wünscht sich Kulturstadtrat Gunter Mayrhofer (ÖVP). Nach einer Idee von Tourismusstadtrat Mario Ritter (FPÖ) kann man dies bei Musik von Anton Bruckner machen. Auf Knopfdruck kommen nämlich Werke des berühmten Komponisten aus einem Lautsprecher einer neuen Bank.

Viele Interessen

„Es war eine einjährige Entwicklungszeit. Jetzt hoffen wir, dass viele hier sitzen bleiben und diesen Platz genießen“, so Ritter. Neben neuen Bänken wurden am Brucknerplatz neue Leitungen verlegt, Gehsteige und Stöckelpflaster neu gestaltet und Platten verlegt. Zudem stieß man bei den Bauarbeiten auf Reste des historischen Gilgentores. Dieses ist nun nach wie vor durch eine Glasplatte sichtbar. Um die nicht immer einfache Koordination aller Interessen kümmerte sich vorwiegend Vizebürgermeister Wilhelm Hauser (SPÖ), der Anfang 2021 in Pension geht.

Büste wird restauriert

„Es ist eine runde und schöne Geschichte geworden. Ich wünsche mir, dass die Stadt immer wieder einen Schritt nach vorne macht“, sagt Hauser bei einem seiner letzten öffentlichen Auftritte als Politiker. Noch vor der Landesausstellung im nächsten Jahr wird die Bruckner-Büste restauriert. Für das Jahr 2024 ist anlässlich des 200. Geburtstages des Komponisten eine Ausstellung im Stadtmuseum geplant.


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