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STEYR-LAND. Stolze 14 Ortsgruppen mit gut 1.200 Mitgliedern zählt die Landjugend im Bezirk – von A wie Aschach bis W wie Wolfern, von Rohr bis Kleinreifling. Tips erfuhr von den Bezirksleitern Jakob Sternberger und Michaela Postlmayr über die Vielseitigkeit der LJ.

Bezirksleiterin Michaela Postlmayr (Foto: LJ)
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Tips: Seit wann gibt es bei uns in der Region eine Landjugend?

Sternberger: Einige Ortsgruppen feiern bereits ihr 70-jähriges Bestehen, ebenso die Landjugend Oberösterreich. Grundsätzlich gibt es die Landjugend seit der Nachkriegszeit, damals bekannt als 4-H-Clubs.

Tips: Die Pandemie hat die letzten beiden Jahre auch für euch sehr erschwert, auf welche gemeisterten Projekte in der Region seid ihr gerade deshalb besonders stolz?

Sternberger, Postlmayr: Alle unsere Ortsgruppen leisteten auch während der Pandemie Herausragendes. Aber besonders stolz sind wir auf unsere Mitglieder, die für die gefährdeten Personengruppen einkaufen gingen und für sie Dinge des alltäglichen Lebens besorgten.

Tips: Nach außen hin kennt man die Landjugend vor allem durch Feste und Bewerbe. Was leistet die Landjugend heute für die jungen Menschen am Land, warum ist sie so wichtig?

Sternberger, Postlmayr: Die Landjugend hat sich mit den Jahren sehr verändert, früher war hauptsächlich die Jugend der Landwirte dabei. Mittlerweile sind wir bunt gemischt, was noch mehr Gemeinschaft in die Jugend auf dem Land bringt. Durch die Landjugend werden ganz nebenbei viele alte Bräuche am Leben erhalten und die jungen Menschen haben eine sinnvolle Beschäftigung bei deren Ausübung. Außerdem engagieren sich die einzelnen Ortsgruppen durch verschiedenste Aktivitäten. Zum Beispiel die Ortsgruppe Lo-Rei-Lau mit einem Mostbrunnen, der weit über die Bezirksgrenzen bekannt ist. Oder die Ortsgruppe Sierning-Schiedlberg mit einer Stammzellentypisierungsaktion. Vom Landjugendbezirksvorstand werden auch viele Weiterbildungsmöglichkeiten geboten wie Erste-Hilfe-Kurse, Kochkurse, Betriebsbesichtigungen, aber auch für die Persönlichkeitsbildung, z. B. Rhetorikseminare.

Tips: Wie ist der Zulauf an Mitgliedern in den letzten Jahren?

Postlmayr: Trotz Corona-Krise verzeichnen wir einen stetigen Zuwachs an Mitgliedern, was sehr erfreulich ist, da wir während der Pandemie wenig bis keine Veranstaltungen mit persönlicher Anwesenheit abhalten konnten.

Tips: Was habt ihr beide persönlich bei der Landjugend gefunden, was euch ohne fehlen würde?

Sternberger, Postlmayr: Gemeinschaft, Freunde und eine Vielzahl an Jugendlichen mit einer Vision, mit denen man im Team viel erreichen kann.

Tips: Auf welches kommende Projekt freut ihr euch?

Sternberger, Postlmayr: Besonders freuen wir uns über das Projekt unseres Bezirksbildungskoordinators Daniel Auer. Er organisiert mit seinem Team einen Brauchtumsaustausch mit dem Titel „G“ståmpft und Umi-draht“ am 21. August auf dem Wieserfeldplatz in Steyr: Internationale Volkstanz- und Schuhplattlergruppen führen Tänze auf und es gibt internationale Speisen zum Probieren. Zudem ist eine Abordnung unseres Bezirksvorstandes am „Traumsee-Event“ beteiligt. Es wird zusammen mit den Bezirksvorständen Linz-Land, Gmunden und Kirchdorf am Traunsee veranstaltet.

Traumsee-Event, 25. Juni

Die Landjugenden aller Bezirke des Traunviertels veranstalten am Badestrand in Gmunden ein Sommerfest. Ab 10.30 Uhr warten Schmankerlstände mit Spezialitäten aus dem ganzen Viertel auf die Gäste. Zum Mittagessen gibt es einen Frühschoppen mit Blasmusik, am Nachmittag präsentieren Schuhplattlergruppen aus allen vier Bezirken ihr Können. Auch die kleineren Gäste kommen nicht zu kurz. Zu Wasser sorgt der Brassdampfer am See für Unterhaltung. Es starten stündlich Touren mit Livemusik verschiedener Brassgruppen und Long-Drinks. Tickets für die Bootsfahrten: www.traumseeevent.at

Wer lieber auf festem Boden bleibt, genießt eine Liegewiese, Cocktails und einen Tag am Badesee. Auf die Sportlichen wartet überdies eine Landjugend-Beachvolleyball-Challenge. Zum Abschluss wartet noch eine Sundowner-Party mit DJ.


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