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WALDNEUKIRCHEN. Die intensive Vorbereitung auf die Feuerwehr-Weltmeisterschaft in Slowenien hat sich für die Jugendgruppe aus Waldneukirchen gelohnt.

  1 / 11   Hinten, von links: Lukas Haas, Johannes Plakolb, Martin Plakolb, Samuel Schierl, Felix Göschl, Alexander Pröschl, Jonas Scherhammer und Landesfeuerwehr-Kommandant Robert Mayer; vorne, von links: Severin Bergmair-Russmann, Matthias Göschl und Daniel Voscak (Foto: Hermann Kollinger)

2019 qualifizierte sich die Jugendgruppe aus Waldneukirchen erstmals für die Feuerwehr-Weltmeisterschaft. In Martigny (Schweiz) gab es einen hervorragenden vierten Platz. Durch die Corona-Pandemie wurden die Bewerbe danach lange ausgesetzt, so gab es für die WM 2022 in Celje keine reguläre Qualifikation in Österreich. Deshalb lud der Bundesfeuerwehrverband vor eineinhalb Jahren für die WM 2022 erneut die Jugend aus Waldneukirchen ein. „Wir haben lange überlegt, und uns dann entschlossen, die Chance wahrzunehmen“, erzählt Christian Dietermayr, Leiter der Jugendgruppe. „Wir haben mit einer Gruppe von 13 Burschen begonnen, zweimal in der Woche zu trainieren.“

Geräte aus Polen bestellt

Auch bei Bezirks- und Landesbewerben machten die Jungs mit. „Das ist natürlich besser als jedes Training“, sagt Dietermayr. Bei der WM wurden andere Gerätschaften verwendet, als diese in Österreich üblich sind. „Wir haben uns deshalb vorab das Material aus Polen beschafft, um uns optimal vorbereiten zu können. Das war schon eine Umstellung für die Jungs.“ Eine Woche verbrachten die Waldneukirchner im 300 Kilometer entfernten Celje, untergebracht war man in einer Schule. Vor dem Bewerb wurden die Handys der Burschen eingesammelt, damit die Zeiten der Konkurrenz nicht für zusätzlichen Druck sorgen. Der Hindernislauf wurde fehlerfrei in 38,51 Sekunden absolviert. „Wir waren im Training nie so schnell“, schwärmt Dietermayr von der Leistung seiner Jungs, die auch den Staffellauf fehlerfrei schafften (68.89 Sekunden). Damit gewann man hinter dem Heimteam aus Slowenien und einer Gruppe aus Tschechien sensationell Bronze.

Eltern fieberten mit

Zum Wettkampf war auch eine Fangruppe aus Waldneukirchen angereist, darunter Kommandant Siegfried Ettlinger. „Es war sehr spannend, wir sind wahnsinnig stolz auf die Burschen. Ich hatte Gänsehaut beim Zuschauen“, schildert Ettlinger. Zurück in der Heimat gab es am Sonntag einen gemeinsamen Empfang mit der Mädchengruppe Mitteregg-Haagen-Sand (Aschach/Garsten), die in Slowenien Platz fünf belegte. Die Bewerbssaison ist übrigens noch nicht zu Ende, von 19. bis 21. August findet in Traiskirchen (NÖ) der Bundesbewerb statt.


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