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WOLFERN. Im Tips-Interview spricht Bürgermeister Karl Mayr über Highlights im Sommer, Infrastruktur-Projekte und einen breit angelegten Bürgerbeteiligungsprozess.

 (Foto: Josef Buchberger)
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Tips: Wie verbringen Sie persönlich den Sommer?

Karl Mayr: Zum einem geht natürlich die Gemeindearbeit auch dem Sommer über weiter, außerdem möchte man die verschiedenen Feste, Feiern und Veranstaltungen besuchen die im Sommer vermehrt stattfinden. Zum anderen muss auch Zeit für Entspannung und Urlaub sein. Im heurigen Jahr stand wieder einmal das Salzkammergut am Programm, wo wir mit dem Fahrrad die verschiedenen Seen umrundeten.

Tips: Auf welche Termine in der Gemeinde freuen Sie sich besonders?

Karl Mayr:Der Kirtag am 15. August in Maria Laah und das Marktfest am 9. und 11. September sind natürlich die gesellschaftlichen Highlights in der nächsten Zeit. Im Herbst startet dann ein groß angelegter Bürgerbeteiligungsprozess bei dem über wesentliche Infrastrukturprojekte in Wolfern beraten wird. Auf diesen freue ich mich besonders und bin gespannt was rauskommt. 

Tips: Welche Infrastruktur-Projekte sind derzeit aktuell?

Karl Mayr: Die Sicherstellung der Wasserversorgung mit neuem Brunnen, zusätzlichen Wasserspeicher, Notversorgung und Verbindung nach Steyr ist gerade in Arbeit. Auch bei der Blackout-Vorsorge machen wir gute Fortschritte. Derzeit werden alle Brunnen und Pumpwerke für den Notstromaggregatbetrieb umgerüstet bzw. mit PV-Anlagen und Stromspeicher ergänzt. Auch die Planungsarbeiten für das Nahwärmenetz im Zentrum laufen auf Hochtouren. Wenn alles optimal nach Plan läuft werden im Herbst 2023 auch alle öffentlichen Gebäude im Zentrum mit Wärme aus regionaler Energie (Hackschnitzel) versorgt.

Tips: Wie und wo werden die Bürger eingebunden?

Karl Mayr: Aktuell bei der Nahwärme wurden die Bürger mehrmals mittels Gemeindekurier informiert bzw. gab es einen Infoabend für alle Betroffenen. Wie eingangs erwähnt startet im Herbst ein groß angelegter Bürgerbeteiligungsprozess. Dabei werden wir von einem professionellen Architekturbüro begleitet. Das Besondere daran: an drei Tagen können bei drei Architektenteams alle Bürger ihre Ideen für „Wolfern 2030“ einbringen und so Wolfern mitgestalten. Aber auch die von mir initiierten Hausbankgespräche in den Ortschaften sollen den Bürgern die Möglichkeit geben, ihre Anliegen, Fragen und Ideen an mich bzw. an die Gemeinde heranzutragen.

Tips: Was sind die größten Zukunftsthemen für Ihre Gemeinde?

Karl Mayr: Der Ausbau der Kinderbetreuung, der Neubau des Feuerwehrdepot Wolfern samt Ankauf eines neuen Löschfahrzeuges, ein Mehrzweck- oder Veranstaltungsaal, der Wohnbau samt Nahversorger in Losensteinleiten, der Lückenschluss des Radweges nach Steyr sind die großen Themen für die nächsten Jahre. Es werden aber auch entsprechende Mittel für die Verkehrssicherheit, für Sport und Freizeit nötig sein. Gemeinsam mit der Powerregion Enns-Steyr werden wir in der Wolferner Wirtschaftszone weitere qualifizierte Arbeitsplätze schaffen.


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