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SCHIEDLBERG. Vor drei Jahren feierte die Feuerwehr Schiedlberg ihr 120-Jahr-Jubiläum und gehört damit zu den ältesten Organisationen in der Gemeinde.

Die Jugendgruppe der FF Schiedlberg beim Bezirksjugendlager in St. Ulrich. (Foto: Josef Eder)
Die Jugendgruppe der FF Schiedlberg beim Bezirksjugendlager in St. Ulrich. (Foto: Josef Eder)

Als einzige Feuerwehr im ca. 30km² großen Gemeindegebiet ist die FF Schiedlberg alleinig für die Sicherheit verantwortlich. Die Wehr besteht aus 90 Kameraden (66 Aktive, 14 Reserve, 10 Jugend). Besonders stolz ist man auf die Jugend, die durch hervorragende Leistungen bei den Bewerben, den Wissenstests und den Erprobungen ein Versprechen für die Zukunft darstellen.

Mehr technische Einsätze 

In den letzten Jahren ist eine klare Tendenz hinsichtlich technischer Einsätze zu erkennen. So mussten die Kameraden vorwiegend zu Verkehrsunfällen, Unwetter, Überflutungen oder ähnlichen technische Hilfeleistungen ausrücken. 2022 wurden man bis Ende August 15 Mal alarmiert, davon neunmal zu technischen Einsätzen – 2021 waren 34 Einsätze zu abzuarbeiten, 26 davon hatten eine technischen Hintergrund.

5.600 Arbeitsstunden

Der Einsatzdienst stellt jedoch hinsichtlich der zeitlichen Aufwände nur die Spitze des Eisbergs dar. Den größten Teil ihrer Freizeit opfern die Kameraden für Übungen, Schulungen, organisatorischen Tätigkeiten und der Erhaltung der Schlagkraft auf – im Jahr 2021 waren dies in Summe über 5.600 Stunden im Dienst der Allgemeinheit. „An dieser Stelle möchten wir auch Danke sagen bei allen Gemeindebürgern die unsere Freiwillige Feuerwehr immer hervorragend unterstützen“, sagt Kommandant Michael Purtauf.


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