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STEYR. Aus Solidarität mit weltweit über 300 Millionen verfolgten Christinnen und Christen findet am Mittwoch, 16. November, um 17 Uhr ein Schweigemarsch statt.

 (Foto: Peter Kainrath)
(Foto: Peter Kainrath)

Mit der Aktion „Red Wednesday“ macht das internationale katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ seit vielen Jahren auf das Schicksal von verfolgten, unterdrückten und bedrohten Männern, Frauen und Kindern in mehr als 70 Ländern aufmerksam. Als sichtbares Zeichen werden vielerorts öffentliche Gebäude, Kirchen und Monumente blutrot angestrahlt.

Schweigemarsch über Brücken und Stadtplatz

Im Vorjahr fand der „Rote Mittwoch“ erstmals auch in Steyr statt - in Form einer öffentlichen Gedenkfeier vor der Marienkirche. Heuer beteiligen sich die römisch-katholische und die Evangelische Kirche, die Baptistengemeinde, die Freie Christengemeinde, die Mennonitische Freikirche und die Neuapostolische Kirche in Steyr an einem Schweigemarsch. Treffpunkt ist vor der Evangelischen Kirche (Bahnhofstraße). Nach einer Einstimmung geht es über die Enns- und Steyrbrücke zum Vorplatz der Michaelerkirche. Anschließend ziehen die Teilnehmer über den Stadtplatz, wo es vor der Marienkirche eine Schlusskundgebung mit Liedern, Gebeten und Segen gibt.

Religionsfreiheit ist Menschenrecht

Wie die Meinungs- und Gewissensfreiheit ist auch die Religionsfreiheit ein Menschenrecht. „Deshalb sind auch Menschen, die sich nicht als Christen oder Gläubige bezeichnen, bei dieser Aktion sehr willkommen“, erklärt Franz Rathmair, der mit einem interkonfessionellen Team den Red Wednesday vorbereitet. Bereits im Vorfeld wird die Steyrer Bevölkerung bei den Wochenmärkten am Stadtplatz durch die Verteilung von Flyern und einem Infostand darüber informiert. Auch eine eigene Website bietet Infos: www.redwednesday-steyr.at

 


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