Garstner bringt regionale Krippengeschichte in Buchhandel
GARSTEN. Der ehemalige Direktor des Bundesgymnasium Werndlpark Karl Mayer stellt am Mittwoch, 16. November, um 19 Uhr sein dieser Tage erscheinendes Werk im Pfarrsaal vor.

Das Buch führt in die Welt der Weihnachtskrippe im Raum Garsten und Steyr ein. Es spannt einen Bogen von der barocken Kunstkrippe im ehemaligen Benediktinerstift Garsten (Buchsbaumkrippe von 1705 und Alte Stiftskrippe) über die Nagelschmiedkrippe der Handwerker in den eisenverarbeitenden Betrieben an der Enns und Steyr sowie die Papierkrippen, Klappkripperln und Wurzelkrippen von 1900 bis in die Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg.
Eine neue Krippenkultur entwickelte sich ab den Siebzigerjahren. In Garsten entstanden bewegliche Krippen und beim Garstner Advent zeigt sich die Schaffensvielfalt privater Krippenbauer und der Krippenbaukurse der Garstner Krippenschule. Karl Mayer hat die fundierte Krippengeschichte der oberösterreichischen Eisenstraße auch mit reichlich Bildmaterial versehen.
Engagiertes Ehepaar
Der Garstner Heimatforscher wurde 1935 in Steyr geboren und studierte Germanistik und Alte Sprachen. Als Pädagoge lehrte er Deutsch und Latein und war Gymnasialdirektor in Steyr. Gemeinsam mit Gattin Elfriede beschäftigt sich Karl Mayer seit Jahrzehnten mit der heimischen Krippentradition, vor allem mit der Nagelschmiedkrippe. Das Ehepaar gestaltete Krippenausstellungen beim Garstner Advent, aber auch im Ausland. Mayer ist Konsulent der oö. Landesregierung und Träger des Ehrenrings der Marktgemeinde Garsten sowie Autor heimatkundlicher Bücher.
Das neueste Buch „Krippen in Garsten im Krippenland an der oö. Eisenstraße“ erscheint am 4. November im Steyrer Verlag Ennsthaler und umfasst 184 Seiten.


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