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STEYR. 26 Schüler-Teams aus ganz Europa reisten auf Einladung der der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) ins spanische Grenada. Dort wurden selbstgebaute Satelliten (Sat) in Dosengröße (Can) beim CanSat-Wettbewerb präsentiert.

 (Foto: WerndlExplorer)
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Das Team WerndlExplorer mit sechs Schülern des BG Werndlpark und der HTL Steyr hatte die Jury schon beim Österreich-Wettbewerb überzeugt und so das Finalticket nach Granada gelöst. Und auch in Spanien war das Steyrer Team sehr erfolgreich, sicherte sich in der Kategorie „Best Outreach“ den ersten Platz.

Man überzeugte dabei vor allem mit der innovativen Idee, einen Echtzeit-Zugang zu den während des Fluges in der Bodenstation empfangenen Daten einzurichten. Die Jury konnte so den Missionserfolg im Open-Source-Programm „Grafana“ und via Push-Benachrichtigungen auf ihren Mobilgeräten live mitverfolgen. Auch mit ihrem einheitlichen Branding für den medialen Auftritt, die Bodenstation und sogar die CanSats selbst, konnte “WerndlExplorer” punkten.

„Wir sind total begeistert von diesem Event hier. Von Anfang an war die Stimmung sehr fröhlich und auch kameradschaftlich und man lernt so viele tolle Menschen kennen. Auch die Jurymitglieder sind super, sie haben sich ganz viel Zeit für uns genommen und uns noch den einen oder anderen Tipp gegeben. Das sind sehr schlaue Leute und dabei so freundlich und ehrlich interessiert. Später im Berufsleben bekommt man kaum noch so eine Chance und es ist auch ganz wichtig, solche Erfahrungen schon recht früh zu machen“, blickten die Schüler auf die Ereignisse der vergangenen Tage zurück.

Mission Planet B

Bei einem CanSat Wettbewerb müssen die teilnehmenden Schüler-Teams alle Phasen eines realen Weltraumprojektes durchlaufen: von der Missionsauswahl und dem Bau eines Satelliten (CanSat) bis zum Raketenstart und der wissenschaftlichen Analyse der gewonnen Daten.

Im Rahmen einer selbstgewählten Mission erkundet das Team „WerndlExplorer“ die Oberfläche eines fiktiven erdähnlichen Planeten B, wobei die Aufnahmen einer am CanSat befestigten Kamera mittels eines KI-Systems analysiert und je nach Landschaftstyp kategorisiert werden.

Über den Fallschirmschock wird ein Samenauswurf ausgelöst – diese Funktion soll den autonomen Anbau von Pflanzen auf dem fiktiven Planeten B ermöglichen.

Im Schuljahr 2022/23 fand der bereits sechste österreichische CanSat Wettbewerb für Schüler ab 14 Jahren statt. Neben technischen Fähigkeiten und naturwissenschaftlichem Wissen werden dabei auch Soft Skills wie Teamfähigkeit und interdisziplinäres Denken trainiert.


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