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STEYR. Folgender Leserbrief von Rupert Federsel aus Steyr hat die Tips-Redaktion erreicht:

 (Foto: Zeitung Tips GmbH)
(Foto: Zeitung Tips GmbH)

Fürchtet Euch nicht!

Wir werden die Welt so schnell nicht verändern, sondern unser Denken über die Welt. Das wird am Ende auch die Welt verändern. Das gilt auch für Jene, die noch immer an das ewige Wachstum glauben, an Konzerne, die nichts als Gewinn, Profit und Macht, die nichts als Gewinnmaximierung im Sinn haben. Das sind nicht die sogenannten „Anderen“. Wir sind das, weil wir eben auch vor lauter Angst am globalen Kuchen mit naschen.

Eigentlich haben wir Angst, uns könnte was weggenommen werden, oder nicht mehr bekommen. Es ist am Ende die Angst zu verhungern, anstatt zu teilen.

Wie groß muss die Angst vor der Angst sein, die uns hindert, global solidarisch zu sein? Wir brauchen Solidarität und und Gelassenheit, teilen statt immer mehr und immer mehr horten.

Klebt euch fest an eure Hoffnungen, damit diese Welt nicht verloren geht, weil wir es nicht schaffen und auch nicht wollen, diesen Planeten gemeinsam und in Empathie zu bewohnen. Und hört endlich auf zu kämpfen, denn sonst wirst du bald so sein, wie das, was du bekämpfst. Glaube an das, was uns leben lässt, an das, was wir wirklich wollen, jenseits von Angst und Egoismus. Unser Glaube kann Berge versetzen, Berge alter Gedanken und Vorstellung. Es geht um dich und mich und all die Millionen von denen wir noch nichts wissen.

Und die Hoffnung stirbt nicht zuletzt, sondern sie stirbt überhaupt nicht.

Leserbrief von Rupert Federsel aus Steyr

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redaktion-steyr@tips.at oder per Post an „Tips“, Brucknerplatz 1, 2. OG, 4400 Steyr
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