Was Häuser in Bad Hall erzählen
BAD HALL. „Ins Licht gerückt“ werden zahlreiche Bürger- und Kurhäuser in Bad Hall durch ein Projekt des Vereins Frauenzimmer. Ansprechend und modern gestaltete Haustafeln erzählen jahrhundertealte Geschichten, zeigen historische Aufnahmen und laden zum Weiterschmökern auf der Website des Stadtmuseums Forum Hall ein, wo zusätzliche Informationen und alte Fotos gezeigt werden.

„Die Häuser und der Kurbereich sind eine wahre Fundgrube“, schwärmt Ursula Haubner, die mit ihren sechs Frauenzimmern ein professionelles Projekt aufsetzte und die Finanzierung über ein Klein-EU-Leaderprojekt organisierte. Unterstützt wurden die Bad Haller Frauen von Katharina Ulbrich, die seit vielen Jahren die Besitzergeschichten, berühmte oder berüchtigte Bewohner von Häusern oder Hotels erforscht und in den Tausenden Bildern des Fotoarchivs des Museums passende Aufnahmen hervorholte.
Präsentation am Nationalfeiertag
„So kann Bad Halls Geschichte erlebbar gemacht werden“, meint Ursula Haubner und lädt besonders alle Interessierten zur Präsentation am Nationalfeiertag, 26. Oktober, um 15 Uhr ins Museum. Dort wird dann auch die Aufhängung der letzten Haustafel mit „Pomp und Beifall inszeniert“.
Die Kosten von rund 5.000 Euro werden von Bund, Land, EU und einigen Sponsoren getragen. Ohne die gute Zusammenarbeit mit der Stadtgemeinde Bad Hall, der Unterstützung von Bürgermeister Bernhard Ruf und den Mitarbeitern des Bauhofes, dem Museum Forum Hall und dem EurothermenResort wäre die Umsetzung des ambitionierten Projekts „Haustafeln für Bad Hall“ nicht möglich gewesen. Der gemeinnützige Verein Frauenzimmer widmet sich neben gesellschaftlichen Aktivitäten auch dem Erhalt und der Pflege von Kleindenkmälern und will Verstecktes vor den Vorhang holen.


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