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REGION STEYR. Das Land Oberösterreich erhebt alle zehn Jahre das Mobilitätsverhalten in den Bezirken. Es zeigt sich, dass immer mehr Leute in Steyr und Steyr-Land mit dem Fahrrad unterwegs sind.

  1 / 2   Wie vor zehn Jahren legen die Steyrer immer noch rund acht Prozent der Wege an Werktagen mit Öffis zurück. (Foto: rh)

2022 wurden in der Stadt Steyr 8.500 Wege pro Werktag mit dem Rad und damit doppelt so viele wie 2012 zurückgelegt. Mit 7,3 Prozent aller Wege ist der Anteil aber immer noch ziemlich gering. Der Motorisierte Individualverkehr (vorwiegend Auto) ist mit 63,2 Prozent weiter tonangebend. Stagnierend ist der Anteil der Öffis (8,2 Prozent), die Fußwege (20,8 Prozent) haben in der Stadt abgenommen.

Öffis spielen am Land untergeordnete Rolle

In den 20 Gemeinden in Steyr-Land ist das Auto für die Bewohner noch wichtiger, 73 Prozent der Wege werden individuell und motorisiert zurückgelegt. Die Radfahrten haben in den letzten zehn Jahren um 67 Prozent auf 7.900 Wege pro Werktag zugenommen, der Anteil beträgt jetzt 4,9 Prozent. 13 Prozent der Wege werden zu Fuß zurückgelegt, nur 7,7 Prozent mit Öffis. Bei Bus und Bahn hat der Anteil gegenüber der letzten Erhebung vor zehn Jahren damit abgenommen. Diesem Trend soll mit besseren Angeboten entgegengesteuert werden. Wie berichtet, soll vor allem auch das Ennstal mit zusätzlichen Fahrten ab dem Fahrplanwechsel am 10. Dezember profitieren (Tips-Artikel).

In Summe legte die Wohnbevölkerung im Jahr 2022 in Steyr-Land 161.500 Wege pro Werktag zurück, in Steyr-Stadt waren es 116.400 Wege.


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