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GARSTEN. Die finanzielle Lage in der Marktgemeinde Garsten ist angespannt, dennoch gibt es nun eine Lösung für das geforderte WC am Kinderspielplatz.

Von links: Christine Schönmayr, Matthias Sommer und Monika Haslinger (Foto: Grüne Garsten)
Von links: Christine Schönmayr, Matthias Sommer und Monika Haslinger (Foto: Grüne Garsten)

Grünen, SPÖ und FPÖ brachten im Gemeinderat einen gemeinsamen Antrag ein, um eine ganzjährige Toilette am Kinderspielplatz zu etablieren. Zuletzt wurden aus Mangel an Alternativen die neu gepflanzten Büsche am Spielplatz für große und kleine Geschäfte genutzt. Dies ist nicht nur unpraktisch, sondern auch sehr unhygienisch, da genau hinter diesen Büschen die Kinder oft Verstecken spielen.

Weil die finanzielle Situation der Marktgemeinde Garsten angespannt ist, einigten sich die drei Oppositionsparteien mit der ÖVP (19 von 31 Mandaten im Gemeinderat) auf eine kostengünstigere Lösung. Statt einer ganzjährigen Toilette wird nun in den Monaten März bis Oktober eines jeden Jahres ein mobiles WC der Firma öKlo aufgestellt. Bei Bedarf besteht die Möglichkeit, diese Zeitspanne im Frühjahr und Herbst flexibel zu verlängern.

„Die bisherige Situation mit Toiletten in einer Entfernung von einigen hundert Metern ist mit kleinen Kindern untragbar. Auch für Begleitpersonen von Kindergruppen des ortsansässigen Kindergartens, die immer wieder gerne den Spielplatz nutzen, ist es unumgänglich, dass es vor Ort eine Toilette gibt,“ erklärt Matthias Sommer, Fraktionsvorsitzender der SPÖ Garsten.

„Die Wichtigkeit unserer Kinder muss sich auch in den finanziellen Mitteln für gute Infrastruktur widerspiegeln,“ betont Monika Haslinger von der FPÖ Garsten.

„Ich bin begeistert, dass unsere parteiübergreifende Zusammenarbeit zu einem so guten Ergebnis für die Garstner Bevölkerung geführt hat,“ freut sich Christine Schönmayr von den Grünen. „Wir haben nur eine Bitte an alle Benutzer: Aufgrund des Streugutes aus Sägespänen sollte besonders auf das bestehende Rauchverbot im WC geachtet werden. Es wäre ein Jammer, wenn das stille Örtchen mit einem lauten Knall ein Ende findet.“


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