In der Steyrer Enge wird aufgegraben
STEYR. Das Fernwärme-Netz wird erweitert, am 11. März beginnen die Bauarbeiten für einen Anschluss zum Schloss Lamberg.

Verbunden mit der Baustelle ist eine Durchfahrtssperre zwischen den Häusern Enge Gasse 16 und 21. Von 11. März bis Mitte Mai können Lieferanten und Anrainer beidseitig zur Baustelle zu-, aber nicht durch die Enge Gasse durchfahren. Je nach Baufortschritt kommt es auch zu einer kurzen Sperre für Radfahrer und Fußgänger.
„Dieser Netzausbau ist wichtig für die Energiewende und für das Ziel der Stadt Steyr, bis 2024 klimaneutral zu werden. Er verursacht aber leider auch Behinderungen, Baustellenverkehr und teilweise Lärm. Die Fernwärme Steyr hat versichert, diese Beeinträchtigungen so kurz wie möglich zu halten“, sagt Magistratssprecherin Carmen Braun.
Fernwärme ist CO2-neutral
Fernwärme ist gut für die Umwelt, weil viele einzelne Feuerungsanlagen durch eine zentrale, professionell betriebene Kesselanlage ersetzt werden, was die Luftbelastung ganz beträchtlich verringert. Wenn Biomasse verbrannt wird, setzt das nur so viel CO2 frei, wie die Pflanzen während ihres Wachstums aus der Luft aufgenommen haben, weshalb dieser Energieträger auch als CO2-neutral bezeichnet wird.
Mittlerweile hängen in Steyr fast 3.000 WAG-Wohnungen am Fernwärme-Netz. Insgesamt werden auch rund 4.000 Wohnungen der GWG der Stadt Steyr mit Fernwärme versorgt. Die Fernheizwerke Ennsleite und Resthof liefern auch an Fremdbezieher. Dazu gehören unter anderem Objekte der in Steyr ansässigen Wohnbaugesellschaften Erste GWG und Styria.
Bereits mit Fernwärme versorgt werden unter anderem auch das Rathaus, die Horte Grandyplatz, Plenklberg und Wokralstraße, die Kindergärten Resthof und Plenklberg, die Schulen auf der Ennsleite sowie in den Stadtteilen Resthof und Münichholz, die Taborschule, das Seelsorgezentrum Resthof, die Mehrzweckhalle Münichholz sowie Feuerwehrhäuser in Münichholz und in der Inneren Stadt.


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