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WEYER. Jugendliche aus der BBS Weyer konnten dank dem Programm Erasmus+ wertvolle Erfahrungen an Partnerschulen sammeln.

HLW in Griechenland (Foto: BBS Weyer)
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Sechs Schüler der 3. Klasse Hotelfachschule reisten heuer zum Gegenbesuch in die Großstadt Valencia, eine kleine Gruppe spanischer Jugendlicher war 2023 zu Besuch in Weyer. Eine Woche lang wurde gemeinsam zu den Themen Digitalisierung und kulturelles Erbe gearbeitet.

Im März besuchte der dritte Jahrgang der HLW eine Partnerschule in Griechenland. Diese Woche stand ganz im Zeichen von Demokratiebildung und Active Cititzenship. „Der Austausch und die Bekanntschaft mit Jugendlichen eines anderen Landes, einer anderen Kultur machen diese beiden Wochen zu einem unvergesslichen Teil der Schulbildung“, sagt Eva Aigner, Direktorin der BBS Weyer.

Ungezwungen und selbstsicher kommunizierten griechische, spanische und österreichische Teenager über diverse Themen des Unterrichts und nebenbei viele andere Trends und Interessensgebiete junger Leute. Manche Gemeinsamkeiten wurden erkundet und auch Unterschiede sichtbar. Fotos, Telefonnummern und Social Media-Accounts wurden geteilt und werden sicher in der Zukunft noch für länderübergreifenden Austausch genutzt.

Von Auslandserfahrung profitieren

Aktivitäten wie dieser Schüleraustausch sind nur ein Teil des Erasmus+ Programms an den BBS Weyer. In diesem Jahr sind wieder viele Schüler auf Praktikum im Ausland, finanziell unterstützt durch die EU. Ein Auslandspraktikum hat viele Vorteile für die Jugendlichen, vor allem im Hinblick auf das spätere Berufsleben. „Es macht sich natürlich gut im Lebenslauf. Wenn ein Betrieb sieht, dass man im Ausland gearbeitet hat, kann man davon ausgehen, eine Bewerberin mit Mut, Flexibilität, Offenheit und Kompetenz vor sich zu haben“, so Aigner. „Durch das geförderte Erasmus+ Programm haben vor allem auch Familien mit eingeschränkteren finanziellen Mitteln die Möglichkeit, ihren Kindern ein Auslandspraktikum zu ermöglichen, was ansonsten vielleicht nicht möglich wäre“.

Unterstützt wird auch die Teilnahme von Schülern an internationalen Berufsbildungswettbewerben. Weiters gibt es Fortbildungsprogramme für Lehrpersonen und Verwaltungspersonal aus den acht Schulen, die dem Weyrer Konsortium angehören. „Durch den Austausch mit Kolleginnen aus Europa ergeben sich wertvolle neue Perspektiven auf die eigene Arbeit. Wir schätzen dieses Angebot sehr“, betont Aigner.


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