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STEYR. In den nächsten 20 Jahren wird das Naherholungsgebiet in der Steyrer Innenstadt etappenweise neu gestaltet. Ein entsprechender Beschluss wurde am Donnerstag im Gemeinderat gefasst.

2,6 Millionen Euro sollen in den nächsten 20 Jahren in die Neugestaltung des Schlossparks investiert werden. (Foto: rh)

Nach einem intensiven Beteiligungsprozess mit einer Umfrage über das Amtsblatt der Stadt Steyr und drei öffentlichen Bürgerdialogen liegt nun ein Entwicklungskonzept für das Naherholungsgebiet in der Innenstadt vor. „Wie wichtig der Schlosspark für die Steyrer ist, haben wir beim Beteiligungsprozess gesehen. Unzählige Ideen und Vorschläge von Bürgern haben wir in den Masterplan 2045 einfließen lassen“, berichtet die für Liegenschaften zuständige Vizebürgermeisterin Anna-Maria Demmelmayr (SPÖ).

Von der Ruhe- bis zur Spielzone

Der Masterplan, erstellt mit Unterstützung eines Landschaftsarchitekten, sieht verschiedene Zonen im Park vor. Eine Spielzone, Urban Gardening, eine Wiesenzone, einen Hain, eine Zone mit Bepflanzung oder ein Areal für Veranstaltungen mit einem Pavillon sollen entsprechend ihrer künftigen Nutzung gestaltet werden.

Sichtachsen werden freigelegt, die Aufenthaltsqualität deutlich verbessert. Im Bereich des Schlosses ist etwa ein „Baumsaal“ für Veranstaltungen geplant. Vor dem Palmenhaus entsteht eine Ruhe- und Kulturzone. Besondere Aufmerksamkeit widmet die Planung der Anbindung des Parks an die Promenade, etwa durch attraktive Gestaltung der Eingangszone und einer Verlängerung der Promenade.

Kosten von 2,6 Millionen Euro

Rund 2,6 Millionen Euro – verteilt auf 20 Jahre – ergibt die Kalkulation der Kosten für die Umsetzung. „Uns ist wichtig, dass das Konzept kein Detailplan ist. Durch die Aufteilung in verschiedene Zonen lässt sich das Gesamtkonzept sehr gut in einzelne Umsetzungsprojekte unterteilen. Die Gestaltungsvorschläge sind nicht in Stein gemeißelt. Die Umsetzung wird ein langer Prozess und daher werden sich bestimmt noch neue Herausforderungen ergeben“, erklärt Demmelmayr.


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