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STEYR. Österreichweit sind die Geburtenzahlen rückläufig, im Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Steyr freut man sich hingegen über ein Plus.

533 Mädchen und 524 Buben erblickten 2025 im PEK Steyr das Licht der Welt. (Foto: OÖG)
533 Mädchen und 524 Buben erblickten 2025 im PEK Steyr das Licht der Welt. (Foto: OÖG)

Mit 1.057 Kindern, darunter zwölf Zwillingspärchen, übertrifft das Klinikum das Vorjahresergebnis von 994 Kindern deutlich. 533 Mädchen und 524 Buben erblickten das Licht der Welt. Zu den beliebtesten Namen zählten bei den Mädchen Anna, Klara und Marie, bei den Buben Felix, Lukas und Elias.

Nachgespräch zur Geburt

Seit November 2025 können Mütter auch ein Gespräch zur Nachbesprechung der Geburt in Anspruch nehmen. Jede Frau erhält nach der Entbindung dazu ein Kärtchen im Mutter-Kind-Pass, auf dem alle wichtigen Informationen zum Nachbesprechungsgespräch vermerkt sind. 

„Wir Hebammen nehmen uns sehr gerne Zeit für alle Mütter, die nach der Geburt mit uns sprechen möchten. Wir bieten diese Möglichkeit allen Frauen an, die im PEK Steyr entbunden haben, auch wenn die Geburt schon Jahre zurückliegt“, erklärt Hebamme Elisabeth Gruber, Stationsleitung des Kreißzimmers.

Infonachmittage

Ab 2026 finden fünf statt bisher vier Infonachmittage für werdende Eltern statt. „Wir versuchen so, noch mehr Paare vor der Geburt zu erreichen und über den Aufenthalt bei uns vorab zu informieren“, so Gruber. 

Termine für 2026: jeweils Donnerstag von 15 bis 17 Uhr im PEK Steyr, Haus 10 B, Festsaal: 12. Februar, 30. April, 18. Juni 2026, 10. September und 19. November

Zwillingsgeburten auf natürlichem Weg

Besonders bemerkenswert: Im PEK Steyr können Zwillinge unter bestimmten Voraussetzungen spontan geboren werden. Im vergangenen Jahr kamen zwölf Zwillingspärchen zur Welt – fünf davon auf natürlichem Weg. 

„Eine spontane Zwillingsgeburt erfordert ein eingespieltes Team, präzise Planung und ein hohes Maß an Sicherheit für Mutter und Kinder“, betont Primar Lukas Angleitner-Boubenizek, Leiter der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe.

Die Entscheidung für eine spontane Geburt wird individuell getroffen. Voraussetzungen sind unter anderem eine günstige Kindslage, stabile Herzfrequenzen und ein komplikationsfreier Schwangerschaftsverlauf.

„Bei geeigneten Bedingungen ist eine vaginale Geburt für Mutter und Kinder genauso sicher wie ein Kaiserschnitt“, erklärt Oberärztin Tina Nell, die eine der Geburten leitete. „Wir begleiten die Frauen engmaschig, meist sind zwei GeburtshelferInnen und zwei Hebammen bei der Geburt anwesend.“


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