Steyrer Pannenhelfer rücken täglich 18 Mal aus
STEYR. 6.588 Panneneinsätze haben die ÖAMTC-Mitarbeiter aus Steyr im Jahr 2025 abgearbeitet, damit rücken sie durchschnittlich 18 Mal am Tag aus.
Die Techniker wurden zu 6.588 Einsätzen gerufen, zusätzlich mussten 1.243 Fahrzeuge abgeschleppt werden. Damit blieben die Einsatzzahlen auf dem hohen Niveau der Vorjahre.
Neben den Einsätzen auf der Straße wurden 13.552 Pannen unterschiedlichen Ausmaßes direkt am Stützpunkt behoben, beispielsweise bei aufleuchtenden Kontrolllampen oder ungewöhnlichen Geräuschen. Insgesamt registrierte das Steyrer Team 64.356 persönliche Kundenkontakte, etwa für technische Überprüfungen, Beratungen oder Serviceleistungen.
Hochsaison für Pannenhilfe
Besonders oft wurde der Pannennotruf des Mobilitätsclubs in den Wintermonaten gewählt. Im Jänner 2025 verzeichnete der ÖAMTC in Oberösterreich 9.784 Einsätze, Rekordmonat war der November mit 9.961 Einsätzen.
In der Hauptreisezeit im Sommer war das Einsatzniveau traditionell hoch: Von Juni bis August wurden die „Gelben Engel“ in Oberösterreich zu durchschnittlich rund 9.270 Einsätzen pro Monat gerufen. „Grund für diese Spitzen sind vor allem tiefe Temperaturen im Winter sowie der erhöhte Reise- und Ausflugsverkehr in den Ferienmonaten“, erklärt Matthias Lechner, Leiter am ÖAMTC-Stützpunkt in Steyr.
Batterie bleibt Pannengrund Nummer eins
Der häufigste Grund für einen Einsatz blieb auch 2025 die Autobatterie. Rund ein Drittel aller Einsätze ging darauf zurück. „Viele Autofahrer merken erst im Ernstfall, dass die Batterie am Ende ist. Gerade im Winter reicht oft eine kalte Nacht und das Auto springt nicht mehr an. Wer vorwiegend Kurzstrecken fährt, sollte regelmäßig längere Fahrten einplanen, um die Batterie vollständig zu laden“, rät Lechner.
Übrigens benötigen auch Elektroautos Starthilfe, wenn die 12-Volt-Batterie – die zB für das Aktivieren der Hochvoltbatterie benötigt wird – nahezu oder vollständig entladen ist. An zweiter Stelle lagen Probleme mit dem Motor, an dritter Stelle der häufigsten Einsatzgründe stehen die Reifen. In rund fünf Prozent der Fälle rückte die Pannenhilfe aus, weil Fahrzeuge versehentlich versperrt wurden oder Schlüsselprobleme auftraten.
Die Bilanz des ÖAMTC Oberösterreich im Jahr 2025:
- 109.242 mobile Pannenhilfen
- 39.585 Abschleppungen
- 132.554 stationäre Pannenhilfen
- 756.203 persönliche Kontakte
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