STEYR. Mit dem neuen Fotopoint beim Taborturm wurde ein Projekt umgesetzt, das die besondere Lage der Stadt, ihre Geschichte und die landschaftliche Einbettung in einem einzigen Bild erlebbar macht.
Initiiert wurde der Fotopoint von Eva Pötzl, stellvertretende Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Alpenland, gemeinsam mit Daniela Zeiner, Geschäftsführerin der Stadtgut Unternehmensgruppe und als Chefin der Zukunftsregion Steyr auch zuständig für Regionalentwicklung.
Ziel war es, einen klar gestalteten, hochwertigen und dauerhaft nutzbaren Ort zu schaffen, der Steyr authentisch repräsentiert und sich sensibel in das historische Stadtbild einfügt.
„Steyr wird täglich aus vielen Blickwinkeln fotografiert – was gefehlt hat, war ein offizieller Ort, der genau diese besondere Perspektive bündelt“, erklärt Eva Pötzl. „Der Fotopoint am Taborturm zeigt auf einen Blick, was Steyr ausmacht: Geschichte, Natur und Stadtleben in einzigartiger Kombination.“
Mehrere Standorte geprüft
Im Vorfeld wurden viele Standorte geprüft. Entscheidende Kriterien waren unter anderem Aussicht, Blickachsen, gestalterische Möglichkeiten, denkmalschutzrechtliche Anforderungen sowie Umsetzbarkeit und Produktion.
Die Wahl fiel schließlich auf den Standort beim Taborturm, direkt neben dem Zugang zum Panoramalift. Von der kleinen Mauer aus eröffnet sich ein außergewöhnliches Fotomotiv: der Panoramalift, der Zusammenfluss von Enns und Steyr, der historische Stadtplatz, zahlreiche Kirchtürme, der Turm des Rathauses sowie die sanften Hügel des Alpenvorlandes im Hintergrund.
„Dieser Ort erzählt Steyr wie kaum ein anderer“, betont Zeiner. „Er zeigt nicht nur einen besonderen Blick auf unsere Stadt, sondern ist Sinnbild dafür, dass wir durch gelebte Zusammenarbeit Steyr und die Region bewegen. Ganz im Sinne der Zukunftsregion Steyr.“
HTL Steyr mit dabei
Die HTL Steyr wurde frühzeitig in das Projekt eingebunden. Die Leitung oblag Clemens Hanserl, Vorstand der Abteilung Art und Design, mit Unterstützung von Direktorin Sandra Losbichler. Designseitig begleitet wurde das Projekt von Tobias Zachl vom Grafikbüro Atteneder.
Für die finale Fertigung des Fotopoints verantwortlich war Christoph Küllinger, Abteilung Kunstschmiede, gemeinsam mit seinen Schülern. „Reale Projekte sind für Lernende eine enorme Motivation“, betont Küllinger. „Dass der in der Kunstschmiede gefertigte Steyr-Schriftzug nun sichtbar Teil des Stadtbildes ist und bei den Menschen so gut ankommt, freut uns besonders“, sagt Hanserl.
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