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ST. ULRICH. Im Oktober 2025 schloss das Gasthaus Heuriger Rosé in St. Ulrich. Anfang Juli wird unter neuem Namen wieder geöffnet.

Neo-Gastronom Josef Wild (Foto: privat)
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Bereits mit 18 Jahren übernahm Josef Wild den Bauernhof Mayr zu Baumgarten an der Eisenbundesstraße in St. Ulrich. „Ich baute den Betrieb vorerst für die Vermietung von Lagerflächen um“, erzählt Wild.

Beruflich war er zunächst als Produktionstechniker bei SKF in Steyr tätig, 
danach als Rettungssanitäter und zuletzt als Polizist in Steyr. Vor zwei Jahren belebte der 26-Jährige die Landwirtschaft neu. „Ich begann mit der Haltung von Damwild, Lege- und Mast-
hennen. Zudem probierte ich mich im Anbau von Erdäpfeln.“

Mutter ging in Ruhestand

1996 eröffneten die Eltern von Josef Wild ein Gasthaus am landwirtschaftlichen Anwesen. Bis zum Herbst 2025 wurde es als Heuriger Rosé von Rosemaria Wild geführt, die dann in den Ruhestand ging. „Ich habe zunächst überlegt, eine Buschenschank daraus zu machen. Aufgrund der Auflagen und Regelungen, wollte ich dann aber doch ein richtiges Gasthaus betreiben“, sagt Josef Wild.

Der 26-Jährige schloss bei der Wirtschaftskammer die nötige Befähigungsprüfung ab. Anfang Juni kündigte er seinen Job bei der Polizei. „Ich will mich ganz auf den Betrieb beziehungsweise die Gastronomie konzentrieren können.“

Eröffnung am Freitag

Abgeleitet vom Hofnamen heißt der Betrieb jetzt Mayr zu Baumgartens Gasthaus. Die Eröffnung wird am Freitag, 3. Juli, ab 19 Uhr gefeiert. Es gibt Live-Musik vom Katastrophen-Trio, einen Bieranstich sowie Weine aus dem Burgenland.

Geöffnet hat das Gasthaus künftig nur dienstags und mittwochs. „Für Veranstaltungen und Feiern aller Art werden wir aber auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten für unsere Gäste da sein“, sagt Wild.

Gekocht wird mit Produkten aus der eigenen Landwirtschaft und der Region. Mittags wird ein Menü angeboten, abends kann aus einer kleinen Karte ausgewählt werden.

Klare Aufgabenteilung

Zum Start wird Josef Wild von seiner Mutter Rosemaria unterstützt, sie wird in der Küche stehen, er kümmert sich um den Service. „Außerdem werden wir je nach Bedarf auf Aushilfen zurückgreifen“, so der junge Neo-Gastronom.


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