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STEYR. Im Steyrer Stadtteil Unterhimmel müssen im Rahmen eines Steinschlagschutzprojektes zwei Felsnasen abgetragen werden. Damit sollen mögliche Steinschläge in der Zukunft verhindert werden. 

An dieser Felswand in Unterhimmel werden die Arbeiten durchgeführt. (Foto: Magistrat Steyr)
  1 / 2   An dieser Felswand in Unterhimmel werden die Arbeiten durchgeführt. (Foto: Magistrat Steyr)

Die Felsnasen werden mittels mehrerer Sprengungen im Zeitraum von etwa zehn Wochen nach und nach kontrolliert und vorsichtig abgetragen. Die Sprengungen sind damit ein wichtiger Beitrag zur Hangsicherung.

Die Gefahrenzone im Umkreis darf während der Sprengungen nicht betreten werden, Bewohner müssen die Zone für die Dauer der Sprengung verlassen. Abgewickelt wird das Hangschutzprojekt von der Wildbach- und Lawinenverbauung, die eine Spezialfirma mit der Sprengung beauftragt hat.

Start am 11. August 

Die erste Sprengung findet am Dienstag, 11. August, um 15 Uhr, statt. Die Gefahrenzone wurde vom Magistrat Steyr auf Basis der Expertise eines Sprengsachverständigen festgelegt, um Gefährdung von Menschen durch mögliche Querschläger zu verhindern.

Sie wird durch Absperrgitter, Hinweistafeln und Sprengposten gesichert. Mittels Sprengsignal wird auf die Sprengung hingewiesen. Das Betreten der Zone ist streng verboten, wer sich in der Zone aufhält, muss diese nach dem ersten Signal 30 Minuten vor der Sprengung verlassen.

Die Bewohner werden im Vorfeld persönlich vom Magistrat Steyr informiert.Die weiteren Sprengungen finden für etwa zehn Wochen dienstags und donnerstags jeweils um 15 Uhr statt.

Unglück im Februar 2023 

Am 8. Februar 2023 lösten sich bei Hangsicherungsarbeiten rund 3.000 Kubikmeter Gestein, zwei Menschen starben.

Um die Zone um den Unglücksort zu sichern und wieder bewohnbar zu machen, wickelt die Wildbach- und Lawinenverbauung ein umfangreiches Schutzprojekt ab.

Neben der Errichtung von Steinschlagschutznetzen und einem Schutzwall müssen auch die beiden Felsnasen abgetragen werden.

Einen Plan der Gefahrenzone, die Sprengtermine und Antworten auf häufig gestellte Fragen finden man auf steyr.at/schutzprojekt


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