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STEYR. Mitten durch die Grazer Altstadt, vorbei an historischen Fassaden, über enge Gassen und den technisch anspruchsvollen Rundkurs – das Altstadtkriterium Graz bot auch heuer wieder beste Werbung für den österreichischen Radsport. Der Sieger kam vom Steyrer Team Hrinkow Advarics.

Loic Bettendorff siegte in Graz (Foto: Reinhard Eisenbauer)
Loic Bettendorff siegte in Graz (Foto: Reinhard Eisenbauer)

Bereits unmittelbar nach dem Start setzte die Mannschaft aus Steyr ein klares Ausrufezeichen. Mit einem hohen Tempo übernahm Hrinkow Advarics die Kontrolle über das Rennen und zwang die Konkurrenz früh in die Defensive.

Vorjahressieger Loic Bettendorff initiierte die erste entscheidende Spitzengruppe, zu der wenig später auch Riccardo Zoidl und Valentin Poschacher aufschließen konnten. Damit war das Team in der entscheidenden Rennphase gleich mehrfach prominent vertreten.

Auf dem schnellen Rundkurs entwickelte sich ein intensives Rennen mit zahlreichen Tempoverschärfungen und Angriffen. Während die Konkurrenz immer wieder versuchte, die Überlegenheit der Hrinkow-Fahrer zu durchbrechen, behielt Bettendorff die Übersicht und sparte seine entscheidenden Körner für das Finale auf.

Vorjahressieg wiederholt

Dort bewies der Luxemburger einmal mehr seine Klasse und sicherte sich nach einer starken Schlussphase bereits zum zweiten Mal in Folge den Sieg beim Grazer Altstadtkriterium.

„Für mich ist das das schönste Kriterium, das ich je gefahren bin“, freute sich Publikumsliebling Loic Bettendorff nach seinem Triumph. „Es war deutlich härter als im Vorjahr. Wir wussten um die Stärken der anderen Teams und haben deshalb versucht, sie schon von Beginn an zu überraschen. Zwischendurch habe ich ordentlich gelitten, aber ich habe mich gut gefangen bis zum Finale.“

Mit seinem zweiten Erfolg in Serie schreibt Bettendorff die Erfolgsgeschichte in Graz weiter. Sollte der Luxemburger auch im kommenden Jahr an den Start gehen und erneut gewinnen, würde er Geschichte schreiben: Bislang ist es noch keinem Fahrer gelungen, das Altstadtkriterium Graz dreimal in Folge für sich zu entscheiden.

Bestes Team

Auch die übrigen Fahrer von Hrinkow Advarics überzeugten mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Riccardo Zoidl belegte den starken achten Rang und verbesserte sich damit in der Gesamtwertung der Road Cycling League Austria auf den zweiten Platz. Valentin Poschacher unterstrich als 13. seine konstant starken Leistungen und liegt im Gesamtklassement nun auf Rang vier. Gleichzeitig verteidigte er seine Führung in der U23-Wertung der Liga.

Abgerundet wurde der erfolgreiche Renntag durch den Sieg in der Mannschaftswertung.

 


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