Ternberger leitet seit 15 Jahren Outdoor-Kurse beim Roten Kreuz
TERNBERG. Hermann Aschauer (63) aus Ternberg weiß, worauf es beim realitätsnahen Training ankommt. Seit 15 Jahren leitet er Outdoor-Erste-Hilfe-Kurse des OÖ. Roten Kreuzes.

Bewusstlos im Wald, eine schwere Verletzung am Felsen oder eine starke Blutung nach einem Unfall mit der Motorsäge: Bei den Outdoor-Erste-Hilfe-Kursen des OÖ. Roten Kreuzes trainieren die Teilnehmenden dort, wo Notfälle tatsächlich passieren können.
Dabei werden Situationen simuliert, die beim Wandern, bei Waldarbeiten oder anderen Aktivitäten in der Natur tatsächlich auftreten können.
„Im Lehrsaal über eine bewusstlose Person im Wald zu sprechen, ist etwas anderes, als tatsächlich im Wald mit dieser Situation konfrontiert zu sein“, sagt der Ternberger Hermann Aschauer. „Wer das einmal realitätsnah geübt hat, bleibt im Ernstfall ruhiger und weiß besser, was zu tun ist“, so der 63-Jährige Aschauer, der sich seit 1986 beim Roten Kreuz in unterschiedlichen Bereichen engagiert.
Keine Vorkenntnisse nötig
Die achtstündigen Outdoor-Kurse richten sich an Interessierte ab 14 Jahren und setzen keine Vorkenntnisse voraus. Trainiert werden unter anderem das richtige Absetzen eines Notrufs, die Versorgung akuter Notfälle bis zum Eintreffen der Rettungskräfte und die Wundversorgung.
Unebener Boden, die Entfernung zur nächsten Straße oder eine ungewohnte Umgebung machen die Übungen zusätzlich realitätsnah.
Der Welttag der Ersten Hilfe am 12. September erinnert daran, dass Notfälle überall passieren können: in der beginnenden Herbstwandersaison im Wald ebenso wie zu Hause, beim Sport oder am Arbeitsplatz. Entscheidend ist nicht, alles perfekt zu können, sondern im richtigen Moment zu handeln. Regelmäßiges Training hilft dabei, im Ernstfall zu wissen, was zu tun ist.
Weitere Informationen sowie Termine für Erste-Hilfe-Kurse in der Nähe findet man unter www.erstehilfe.at








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