Wie man aus dem Zivilschutztag ein Familien-Erlebnis macht
REGION STEYR. Bundesweit finden am Samstag, 3. Oktober, Sirenen-Proben sowie der Zivilschutztag statt.

Der Zivilschutztag eignet sich ideal dafür, um den eigenen Sicherheitscheck zu Hause durchzuführen. „Im Ernstfall zählt, vorbereitet zu sein. Schon einfache Dinge wie ein funktionierendes Radio, ausreichende Vorräte oder ein gemeinsam besprochener Notfallplan können einen großen Unterschied machen“, sagt die zuständige Landesrätin Michaela Langer-Weninger (ÖVP).
Ein Familien-Notfallplan muss keine trockene Pflichtübung sein. Wenn Eltern und Kinder gemeinsam durchgehen, was im Ernstfall zu tun ist, wird daraus ein echtes Familien-Erlebnis: Zeit miteinander verbringen, den Kindern spielerisch etwas beibringen, gemeinsam Verantwortung übernehmen.
Aufeinander schauen
„Katastrophen machen nicht an der eigenen Haustür Halt. Gerade bei einem längeren Stromausfall, einem Unwetter oder einer notwendigen Evakuierung zeigt sich, wie wichtig ein gutes Miteinander ist“, sagen die Zivilschutz-Bezirksleiterinnen Karin Nosko (Steyr) und Verena Laußermair (Steyr-Land).
„Wer seine unmittelbare Umgebung kennt und weiß, wer vielleicht Unterstützung braucht – etwa ältere Menschen, Menschen mit Behinderung oder Familien mit kleinen Kindern –, kann im Ernstfall rasch und unkompliziert helfen.“ Zivilschutz sei daher nicht nur eine Frage der persönlichen Vorsorge, sondern auch des Zusammenhalts in der Gemeinde, betonen Nosko und Laußermair.
Das bedeuten die Signale
Der Zivilschutz appelliert an die Bürger, sich am Samstag auch mit der Art und Dauerder einzelnen Signale auseinanderzusetzen.
- Sirenenprobe für 15 Sekunden
- Warnung: 3 Minuten gleichbleibender DauertonEin gleichbleibender Dauerton in der Länge von drei Minuten bedeutet „Warnung“. Dieses Signal wird ausgelöst, wenn die Bevölkerung vor herannahenden Gefahren gewarnt wird. Radio einschalten und Verhaltensmaßnahmen beachten.
- 1 Minute auf- und abschwellender HeultonEin auf- und abschwellender Heulton von 1 Minute bedeutet „Alarm“. Die Gefahr steht unmittelbar bevor. Radio einschalten und Verhaltensmaßnahmen beachten.
- Entwarnung: 1 Minute DauertonEin gleichbleibender Dauerton von 1 Minute (nur nach vorausgegangenem Alarmsignal) bedeutet „Entwarnung“, das heißt Ende der Gefahr. Dennoch müssen weiterhin die Durchsagen im Radio beachtet werden, da es vorübergehend bestimmte Einschränkungen geben kann.
Wie schon im Vorjahr, wird dieser Probealarm mit AT-Alert-Warnmeldungen auch auf alleempfangsbereiten Handys gesendet.








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