Kindergarten in Schiedlberg eröffnet
SCHIEDLBERG. Bei Kindern, Eltern, Pädagoginnen und Gemeindevertreter war die Freude groß, gemeinsam wurde die Eröffnung des Kindergartens in Schiedlberg gefeiert.

„Auf unserer Baustelle, da ist was los“, sangen die Schiedlberger Kindergartenkinder vor eineinhalb Jahren, als im März 2025 der Spatenstich für den Bau des neuen Kindergartens erfolgte. Mit 60 kleinen Spaten wurde damals geschaufelt – und auch jetzt bei der Eröffnungsfeier standen die Kinder wieder im Mittelpunkt.
Sie waren es, die das gelbe Band gemeinsam mit den Gemeindevertretern durchschneiden durften. Begleitet vom selben Lied, wo es jetzt allerdings hieß: „Auf unserer Baustelle steht nun ein Haus, da spielen, singen, geh´n wir fröhlich ein und aus. Wir fühl´n uns wohl und sagen allen Danke heut. Ganz toll gemacht, ihr Bauarbeiterleut.“
Aber nicht nur die Kinder freuten sich an diesem Tag; auch Eltern, Großeltern, die Kindergartenpädagoginnen und die Gemeindevertreter feierten gemeinsam ein schönes Eröffnungsfest. „Wir investieren in das wertvollste, das wir haben, nämlich in unsere Kinder. Wir sind ein familienfreundlicher Ort und dafür braucht es eine gute Kinderbetreuung“, sagte Bürgermeister Hans Singer (ÖVP).
3,9 Millionen Euro investiert
Drei Kindergartengruppen und eine Krabbelgruppe sind jetzt unter dem Dach des Kindergartens vereint. Investiert wurde kräftig: 2,3 Millionen Euro kostete der Kindergartenneubau und weitere 1,6 Millionen Euro die Sanierung der Turnhalle und des Sanitärbereichs. 760.000 Euro davon muss die Gemeinde stemmen, die restliche Finanzierung erfolgt über das Land Oberösterreich.
Als Vertreter des Landes war Bundesrat Bernhard Ruf (ÖVP) gekommen, der der Gemeinde zur erfolgreichen Umsetzung gratulierte und sagte: „Es gibt nichts Besseres für eine Gemeinde, als dass sie immer mehr Kindergartenplätze braucht.“
Lob gab es von Ruf auch für den Zusammenhalt in der Gemeinde, der sich bei der Durchführung von Großprojekten zeige. Das bestätigte sich in der Rede des Bürgermeisters: Alle Beschlüsse für den Kindergarten erfolgten einstimmig.
Ein Kreuz vom „Straußi“
Gesegnet wurde der Bau von Monsignore Franz Greil. Ein Kreuz, das nun den Eingangsbereich des Kindergartens schmückt, wurde von Gemeindemitarbeiter Franz Strauß eigens angefertigt. Er ist es auch, der immer zur Stelle ist, wenn im Kindergarten etwas repariert werden muss oder Hilfe gebraucht wird – und so kennen auch alle Kindergartenkinder den „Straußi“.
Federführend begleitet wurde das Bauprojekt von Amtsleiterin Michaela Hübler – und auch Kindergartenleiterin Gudrun Baumberger war bei jeder Baubesprechung für den Kindergarten dabei: „Es ist schön zu sehen, wie unsere Ideen hier Eingang fanden und verwirklicht werden konnten.“
Planungen starteten vor zehn Jahren
Baumberger und ihre Kolleginnen brachten dabei viel Geduld auf, denn die ersten Planungen für den Neubau gab es bereits 2016. Zu Ostern des heurigen Jahres erfolgte schließlich die Übersiedlung in den neuen Kindergarten.
„Die Kinder konnten jeden Tag sehen, wie der Neubau Stück für Stück von statten ging. Im neuen Kindergarten haben sich die Kinder sofort wohl gefühlt“, so Baumberger. Den Abriss des alten Gebäudes konnten die Kinder bereits von den großen Glasfronten im neuen Kindergarten beobachten. Dort wächst jetzt gerade das Gras neu an – zwischen neuen Schaukeln, Rutschen und Sandkisten.








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