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„Jugend und Digitalisierung“, dieses Thema stand im Zentrum der Dialogveranstaltung mit Prof. Fritz Weilharter, welche am 23 Juni um 17:30 im Dominikanerhaus startete. Organisiert wurde die Veranstaltung von der 1ADM der HLW Steyr für Design- und Digitalisierungsmanagement (DDM).

Nach einleitenden Worten von HLW Direktor Mag. Ewald Staltner formulierte Coach und Mediator Weilharter seine Argumente, warum Jugendliche im Vorschul- und Volksschulalter noch nicht mit digitalen Medien in Berührung kommen sollten. Diese beinhalteten unter anderem, dass bei der Interaktion mit digitalen Medien ein gewisses Suchtpotenzial bestehe, besonders dann, wenn es sich um Personengruppen handle, die noch nicht damit umgehen können. Dazu komme noch die Gefahr, dass Kompetenzen wie zum Beispiel die Entwicklung in Fächern wie Mathematik verkümmern.

Die Gefahr, dass die Jugendlichen in der Digitalisierung hinterherhinken, sollte die Bildung in diesem Bereich zu spät beginnen, sieht Weilharter nicht. Er meinte, dass eine kontrollierte Heranführung an die digitale Welt ab dem 14. Lebensjahr aus seiner Sicht kein Problem darstelle, da Jugendliche in diesem Alter besonders aufnahmefähig seien. Analog sei das Schlagwort, das es zu beachten gelte, weil das Eintauchen in die virtuelle Welt durchaus auch das Familiennetzwerk und jenes mit realen Freunden stören könne, so Weilharter.

Die Besucher der Veranstaltung zeigten sich diskussionsfreudig und konnten den Argumenten des Mediators viel abgewinnen. „Es war ganz nett, und ich stimme ihm zu,“ so Jana Kerbl, Schülerin des Ausbildungszweiges.

Abgerundet wurde die Diskussion durch die Schlussworte von HLW-Fachvorständin Sonja Schopper. Als Giveaway gab es für die Besucher eine „Nachlesebox“ mit kulinarischen Leckereien aus der Küche der HLW.

Verantwortlich für die Organisation und Umsetzung zeichneten die Lehrerinnen Veronika Sterrer und Manuela Deubl, den Kontakt zu Fritz Weilharter stellte MMag. Beate Rodlauer-Aigner her. Die 1ADM berücksichtigte bei der Organisation der Dialogveranstaltung die geltenden Covid-Bestimmungen und setzte diese mit Kontrolle der 3G-Regel und Sitzplatzzuweisung perfekt um.


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