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STEYR-LAND. Das Rote Kreuz hofft dringend auf Bewerber für die Einrücktermine im April und Juli.

Georg Prenner (Foto: OÖRK/J. Kößl)
Georg Prenner (Foto: OÖRK/J. Kößl)

Sie leisten einen unverzichtbaren Beitrag für das Gemeinwohl und sind systemrelevant für unsere Zivilgesellschaft: Jedes Jahr absolvieren mehr als 630 junge Männer ihren Zivildienst im OÖ. Roten Kreuz.

Zivildiener erwerben persönliche Mehrwerte, die sie im Berufs- und Privatleben gewinnbringend einsetzen können. Aufgrund geburtenschwacher Jahrgänge wird es jedoch immer schwieriger, noch offene Stellen zu besetzen. Auch beim Roten Kreuz Steyr-Land warten freie Plätze auf Bewerber. „Für mich war schon immer klar, dass ich meinen Zivildienst beim Roten Kreuz absolvieren möchte. Ich schaue von meinem Wohnhaus direkt auf die Ortsstelle“, sagt Georg Prenner.

Seit September ist der 19-Jährige Zivildiener an der Ortsstelle Weyer. „Der Rettungsdienst ist für mich das perfekte Mittelding zwischen klassischer Patientenbetreuung und teilweise hoher Einsatzdynamik. Einerseits spielt die soziale Komponente im Umgang mit unseren meist älteren Patienten eine große Rolle, andererseits geht es auch darum anzupacken und Leben zu retten.“

Familiäres Klima

„Eine Besonderheit ist für mich auch das Klima auf der Ortsstelle. Abseits der Fahrten geht es unter uns Zivildienern oft auch sehr lustig zu. Meine Kollegen haben alle eine ähnliche Einstellung zum Leben und deshalb fällt es besonders leicht, Freundschaften zu schließen“, erzählt Georg.

Bewährtes Modell seit 1975

Zivildiener sind im OÖ. Roten Kreuz im Rettungsdienst tätig. Sie sind bei einem Drittel aller Rettungseinsätze dabei und unverzichtbar, um flächendeckend rasche Hilfe zu garantieren. Das Engagement im OÖ. Roten Kreuz verleiht Zivildienern die Fähigkeit, im Fall der Fälle richtig Erste Hilfe leisten zu können. Rund 80 Prozent der Zivildiener bleiben dem OÖ. Roten Kreuz als freiwillige Mitarbeiter weiter treu. Das zeigt, dass die überwiegende Mehrheit der jungen Männer ihren Zivildienst als positiv, sinnstiftend und bereichernd erlebt.

„Menschen, die sich für andere einsetzen, sind meist auch im späteren Arbeitsleben besonders aktiv und verantwortungsbewusst“, erklärt Stephan Schönberger, Bezirksrettungskommandant des Roten Kreuzes. Die Menschen werden zunehmend älter, die Zahl junger Menschen geht sukzessive zurück. Besonders für die Einrücktermine im April und Juli sei es schwierig, alle offenen Stellen zu besetzen.

Jetzt Kontakt aufnehmen

Interessierte können sich bei jeder Rotkreuz-Ortsstelle oder unter Telefon 0664 88745864 melden. Infos: www.roteskreuz.at/oberoesterreich/ich-will-helfen/zivildienst bzw. www.helden-wie-wir.at


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