Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

STEYR. Unter den Begriff Catcalling fallen etwa „He Süße“ oder „geiler Arsch“. Was oft als harmloser Flirt abgetan wird, ist in Wahrheit eine Form der sexuellen Belästigung. Darauf will Streetwork Steyr aufmerksam machen.

Mit bunten Kreidebotschaften machen Streetworker genau an den Orten, an denen eine Belästigung passiert ist, auf das Thema aufmerksam. (Foto: Streetwork Steyr)

„Catcalling ist kein Kompliment, sondern eine Grenzüberschreitung“, sagt das Team von Streetwork Steyr. Gemeint ist damit jede Form unerwünschter verbaler Belästigung im öffentlichen Raum: Nachpfeifen, anzügliche Rufe, Kommentare über das Aussehen oder sexuell aufgeladene Gesten.

Viele Betroffene fühlen sich dadurch verunsichert, bloßgestellt oder sogar bedroht und gleichzeitig oft ohnmächtig, weil es schwer ist, sich zu wehren oder ernst genommen zu werden. Um dem etwas entgegenzusetzen, hat Streetwork Steyr die Initiative @catcallsofsteyr auf Instagram gestartet.

Erfahrungen sichtbar machen

Dort sollen Erfahrungen von Betroffenen anonym geteilt und sichtbar gemacht werden, durch die Streetworker auch direkt auf der Straße. Mit bunten Kreidebotschaften genau an den Orten, an denen die Belästigung passiert ist. „Wir wissen, dass viele Menschen von Catcalling betroffen sind. Doch der Schritt, darüber zu sprechen, fällt oft schwer. Wir wollen wachrütteln und betroffenen Personen zeigen, dass sie nicht allein sind“, so das Team.

Streetwork Steyr ruft verstärkt zur Beteiligung auf: Betroffene können sich per Nachricht anonym über Instagram unter @catcallsofsteyr oder direkt bei Streetwork Steyr melden. Unterstützer können helfen, indem sie der Seite folgen, Beiträge teilen oder auf das Thema aufmerksam machen.

Ziel der Aktion ist es, die Öffentlichkeit zu erreichen, Solidarität zu fördern und langfristig für ein respektvolleres Miteinander im öffentlichen Raum zu sensibilisieren. „Catcalling ist kein Kavaliersdelikt – sondern ein gesellschaftliches Problem“, betont das Team. „Je mehr darüber gesprochen wird, desto klarer wird: Das darf nicht normal sein.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Von der Kunst, an Krisen zu wachsen im Egerer Schloss in Weyer

Von der Kunst, an Krisen zu wachsen im Egerer Schloss in Weyer

WEYER. Der Hospizverein Inneres Ennstal lädt am Dienstag, 20. Oktober, zu einem Vortrag mit Silvia Dirnberger-Puchner ein.

Tips - total regionalRobert Hofer
Ein Dankeschön an Mitarbeiter im Pflegeheim Garsten

Ein Dankeschön an Mitarbeiter im Pflegeheim Garsten

GARSTEN. Vertreter von Treffpunkt Mensch&Arbeit statteten dem Bezirksalten- und Pflegeheim in Garsten einen Besuch ab.

Tips - total regionalRobert Hofer
Knife Show holt 180 Aussteller in die Steyrer Stadthalle

Knife Show holt 180 Aussteller in die Steyrer Stadthalle

STEYR/GARSTEN. Der Garstner Martin Huber bringt mit der Knife Show Austria internationales Handwerk nach Steyr.

Tips - total regionalAngelika Hollnbuchner
Frauenfrühstück beim Minichmayr

Frauenfrühstück beim Minichmayr

STEYR. Das nächste Frauenfrühstück bietet einen Vortrag, Musik und einen Lebensbericht.

Tips - total regionalAngelika Hollnbuchner
Arbeitskreisleiter aus Steyr-Land geehrt

Arbeitskreisleiter aus Steyr-Land geehrt

TERNBERG. Die Vertreter der Gesunden Gemeinden aus Steyr-Land hielten ihr Bezirkstreffen in Ternberg ab.

Tips - total regionalRobert Hofer
„Das Nie wieder beginnt im Alltag“

„Das Nie wieder beginnt im Alltag“

TERNBERG. Mehr als 250 Menschen gedachten in der Pfarrbaracke Ternberg auf Einladung der Katholischen Jugend der Region Ennstal der Opfer des ...

Tips - total regionalRobert Hofer
Weitere Beiträge