Antrag gibt neue Hoffnung für Pfarrkirchner Halter von Sikawild
PFARRKIRCHEN BEI BAD HALL. Eine EU-Verordnung sieht vor, dass Sikawild als invasive Art bis August 2027 aus den Gehegen verschwindet. Betroffen sind auch Margit und Ernst Hiesmayr aus Pfarrkirchen bei Bad Hall. Sie hoffen auf eine Ausnahmeregelung.

Margit und Ernst Hiesmayr halten seit 2018 in einem 1,8 Hektar großen Gehege neun ausgewachsene und sechs junge Sikahirsche. Nach der neuen EU-Verordnung darf Sikawild nicht mehr gehalten oder gezüchtet werden. Österreichweit betrifft das rund 3.000 Tiere auf etwa 250 Betrieben.
„Es wurde einfach entschieden, die Übergangszeit ist viel zu kurz“, sagen Margit und Ernst Hiesmayr. Sie sehen keine Gefahr für eine Paarung mit frei lebendem Rotwild. Das Gehege sei sicher eingezäunt, zudem unterscheide sich die Brunftzeit. In Oberösterreich gibt es 55 Betriebe mit Sikawild. Eine Petition dazu läuft unter bit.ly/sikawild.


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