Sierninger Kampfkünstler waren in Berlin zu Gast
SIERNING. Beim 10. Europäischen Taikai, der japanischen Kampfkunst, trafen sich in Berlin mehr als 400 Kampfkünstler aus drei Kontinenten. Mit dabei war eine Abordnung aus Sierning.

Alle vier Jahre lädt die japanische Kampfkunst Shorinji Kempo zum Europäischen Taikai, jedes Mal in ein anderes Land. Heuer fiel die Wahl auf Berlin. Mehr als 400 Teilnehmer aus ganz Europa, aus Japan und den USA reisten an – darunter auch eine kleine Abordnung aus Sierning, die sich vor Ort mit den Freunden des deutschen Schwestervereins traf.
Beim Taikai zeigen die Teilnehmenden ihr Können paarweise. Die Anforderungen an Körper und Geist sind hoch, manche Paare bereiten sich bis zu einem Jahr lang darauf vor. Entsprechend groß war die Freude über die gewonnenen Auszeichnungen.
Mit- statt gegeneinander
Mindestens ebenso wichtig war das gemeinsame Training mit den Kenshi – so nennen sich die Shorinji-Kempo-Trainierenden – aus ganz Europa. Dabei zeigte sich der besondere Geist dieser Kampfkunst: Man übt miteinander statt gegeneinander, probiert gemeinsam neue Techniken und begegnet einander mit Respekt.
Ein Höhepunkt für die Sierninger war das Wiedersehen mit jenen hochgraduierten Lehrern, die regelmäßig nach Sierning kommen, um das Training vor Ort zu unterstützen. Gefeiert wurde selbstverständlich auch.
Ein Schnuppertraining beim Sierninger Verein ist kostenfrei, weitere Infos: https://jiankan-aikido.com/shorinji-kempo/








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