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STEYR. Clemens Doppler und Alex Horst holen beim Grand Slam in Yokohama (Japan) Platz drei und zählen nun bei der Heim-Europameisterschaft in Klagenfurt zu den Top-Favoriten.
 

Kampf um jeden Punkt: Clemens Doppler im Spiel gegen Alison/Bruno Foto: FIVB
  1 / 6   Kampf um jeden Punkt: Clemens Doppler im Spiel gegen Alison/Bruno Foto: FIVB

Die Reisestrapazen nach Japan haben sich für den Steyrer Clemens Doppler und seinen Partner Alex Horst ausgezahlt. Österreichs Nummer-eins-Paar zeigt einmal mehr konstant starke Leistungen und wird erst im Halbfinale von den Brasilianern Alsion/Bruno gestoppt.

Im Spiel um Platz drei gegen die Russen Semenov/Krasilnikov bündeln die Österreicher nochmals alle Kräfte und erobern mit 21:17 und 21:16 Bronze und dürfen sich über ein Preisgeld in Höhe von 32.000 Dollar freuen.

Kühlendes Eisbad

„Unser Vorteil war, dass wir eine Stunde mehr Pause hatten. Ich bin ins kühle Hotelzimmer zurück und habe ein Eisbad genommen – das war nach der Hitze im Semifinale nötig“, erzählt Doppler, der nach Silber in Stare Jablonki 2012 seinen zweiten Stockerlplatz gemeinsam mit Alex Horst auf der World-Tour geholt hat.

Trainer Robert Nowotny ist stolz auf seine Burschen. „Vor der Saison haben wir uns eher als Anti-Hitzespieler gesehen, aber sie mausern sich regelrecht zu Schweißperlen! Ich ziehe meinen Hut vor der Leistung, so heiße Bedingungen habe ich noch nie erlebt.“Zeit zum Feiern bleibt nicht, steht doch nun die Heim-EM in Klagenfurt auf dem Programm (27. Juli bis 2. August).


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