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STEYR. Sebastian Baldauf kann am letzten Tag der Taiwan-Rundfahrt seine Kletterqualitäten unter Beweis stellen und erkämpft eine Top-Ten-Platzierung für das Steyrer Team Hrinkow Advarics Cycleang.

Das Steyrer Hrinkow Team ist mit dem Abschneiden in Taiwan zufrieden Foto: David Sun
Das Steyrer Hrinkow Team ist mit dem Abschneiden in Taiwan zufrieden Foto: David Sun

Es waren keine einladenden Bedingungen am letzten Tag, tropischer Starkregen gleich zu Beginn machte den Fahrern das Leben schwer. Aber durch die vielen Richtungswechsel und auch Wind war die Situation ideal für Fluchtgruppen. Josef Benetseder schaffte es in die Gruppe des Tages, in der alle großen Teams vertreten waren und der Vorsprung rasch auf fünf Minuten anstieg.

Bei Kilometer 123 plötzlich eine Schrecksekunde, Josef Benetseder kam zu Sturz: „Ich bin falsch umgeleitet worden von der Rennleitung, die Straßen waren auch sehr rutschig und schon lag ich am Boden. Zum Glück blieb ich bis auf eine Schürfwunde an der Schulter unverletzt.“ Durch den Sturz fiel Benetseder zurück, auch die restliche Spitze wurde gestellt als es zum Schlussanstieg ging. Sebastian Baldauf holte nochmal alles aus seinem Körper, konnte das Tempo im Anstieg gut mitgehen und kam schlussendlich als Neunter ins Ziel.

Die Gesamtwertung gewann der Australier Robbie Rucker (Avanti IsoWhey Sport), bester Hrinkow Advarics Fahrer wurde Sebastian Baldauf auf Platz zwölf. Teammanager Alexander Hrinkow, der zu Hause in Steyr ständig mit Informationen aus dem Betreuerfahrzeug versorgt wurde, resümiert die Rundfahrt positiv: „Wir haben uns wirklich gut präsentiert, an jedem Tag war einer unserer Fahrer entweder in der Gruppe des Tages oder kämpfte am Ende um ein Spitzenergebnis. Als Continental Team mit einigen Sponsoren aus dem asiatischen Raum war der Auftritt hier ganz wichtig. Am Ende ist Sebastian Baldauf in der Gesamtwertung an zwölfter Stelle, wobei sein Rückstand auf Platz fünf nur rund 20 Sekunden beträgt, das war alles sehr knapp.“

Das Team ist mittlerweile wieder zurück nach Österreich gereist, wo man versuchen wird sich so rasch wie möglich zu regenerieren und den Jetlag zu überstehen - schließlich steht am Wochenende das Saisoneröffnungsrennen in Leonding auf dem Programm.


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