Baldauf holt Bergtrikot bei Marokko-Rundfahrt
STEYR. Nach einigen erfolgreichen Meldungen von der Marokko-Rundfahrt, aber auch der Hiobsbotschaft Schlüsselbeinbruch von Andreas Hofer, sorgt nun Josef Benetseder wieder für positive Schlagzeilen des Hrinkow-Teams und erkämpft bei der siebte Etappe mit Rang drei den ersten Podestplatz.

Was hat das Team aus Steyr nicht alles erlebt in Afrika: Zuerst der vielversprechende Beginn mit einigen Top-Platzierungen, Sebastian Baldauf im Bergtrikot, aufgrund des Regens eine Schlammschlacht auf der Königsetappe inklusive Platz fünf von Dominik Hrinkow, dann der Sturz von Andreas Hofer samt Schlüsselbeinbruch. Der Niederösterreicher durchlebte eine Odyssee zurück nach Österreich – seine Hrinkow-Rennmaschine landete dann auch noch in Madrid.
Aber am Donnerstag schlug man wieder zurück. Josef Benetseder attackierte mit einigen Kontrahenten gleich zu Beginn des Rennens und war zusammen mit seinem Teamkollegen Dominik Hrinkow in der Gruppe des Tages. Der Vorsprung wuchs konstant, die acht Mann waren sich einig und konnten auch vom Hauptfeld nicht mehr eingeholt werden. „Ich habe mich in den letzten Tagen schon sehr gut gefühlt, Sebastian Baldauf als Träger des Bergtrikots ist hier in Marokko bergauf klar unser stärkster Fahrer – aber das heutige wellige Terrain ist mir gut gelegen und ich bin überglücklich auf dem Podest zu stehen“, erzählt Benetseder. Auch Sebastian Baldauf hat allen Grund zu Freude, ihm ist auf den letzten drei Etappen das Bergtrikot nicht mehr zu nehmen. In der Teamwertung liegt die Mannschaft aus Steyr nun auf dem dritten Rang.


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