„Die ganze Region profitiert vom Powerman“
WEYER. Zum 20. Mal gastiert die Powerman-Weltserie am 24. Juli im Ennstal. Für einen reibungslosen Ablauf ziehen 25 Vereine an einem Strang.

„Die Unterstützung von Land, Gemeinden und den Sponsoren ist die Grundlage, dass wir jährlich so eine große Veranstaltung machen können. Es profitiert die ganze Region vom Powerman“, sagt Rosina Bürscher, Obfrau des Veranstaltervereins SIG Harreither. Was in den 90er-Jahren mit einem kleinen Duathlon begann, hat sich rasch zur größten Veranstaltung im Ennstal entwickelt. Entscheidend dafür war die Aufnahme in die Powerman-Weltserie. „Wir waren damals in Roth zuschauen und vom Bewerb fasziniert“, erzählt Hugo Mayer, der jahrelang als Cheforganisator den Powerman im Ennstal geführt hat und noch immer zum Gelingen des Events beiträgt.
Hoher Werbewert
An einem Powermanwochenende sind 500 Helfer von Vereinen aus dem gesamten Ennstal im Einsatz. „Wir machen eine Veranstaltung auf höchstem Niveau, die auch ein wichtiger Impuls für die Wirtschaft in der Region ist. Es ist schon ein Kraftakt. Ohne die freiwilligen Helfer würde es nicht gehen“, betont Rosina Bürscher. Nach umfangreichen Berechnungen der Hochschule Luzern ergibt der Powerman in Österreich einen volkswirtschaftlichen Wert von über 700.000 Euro pro Veranstaltung. Somit brachte der Duathlon schon rund 14 Millionen Euro in die Region. „Das zeigt auch, dass die Fördermittel von Land und den Gemeinden gut eingesetzt sind“, sagt Bürscher. In den letzten 20 Jahren hat man übrigens über 20.000 Powerman-T-Shirts produzieren lassen.
Ein Fest für die Helfer
Das Jubiläum 20 Jahre Powerman wird am 22. Juli im Nationalparkbesucherzentrum in Reichraming (19 Uhr) gefeiert. Jeder der ein Powermanshirt an hat, ist herzlich willkommen. Beim Fest für die Helfer wird auch das Powerman-Buch „Wechselzone“ von Maria und Konrad Neubauer präsentiert.


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