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STEYR. Trotz hochsommerlicher Temperaturen sind fast 300 Sportler beim 9. Stadtgut Steyr Ultralauf-Event dabei. Sie erlaufen eine Spendensumme von 2000 Euro zugunsten der Lebenshilfe Steyr.

Michael Neundlinger (rechts) ist der beste Lokalmatador Foto: Moser
  1 / 4   Michael Neundlinger (rechts) ist der beste Lokalmatador Foto: Moser

So gut wie kein Schatten auf der Strecke und eine gnadenlos herunterbrennende Sonne ist für September ungewöhnlich. Umso bemerkenswerter sind die Leistungen der Sportler. Den Sechs-Stunden-Lauf entscheidet wie im Vorjahr Klemens Huemer für sich, der mit 76,04 Kilometer nur wenige Meter weniger schafft als 2015. Der lange Führende Emil Jaidhauser (75,65 Kilometer) wird knapp dahinter Zweiter.

Jahres-Weltbestleistung

Der Deutsche Rainer Leyendecker spult 73,24 Kilometer ab. Damit wird er nicht nur Gesamt-Dritter, sondern verbessert in der AK60 auch die Weltjahresbestleistung des Norwegers Per-Audun Heskestad (69,43 km). Bester Steyrer ist Michael Neundlinger als Neunter (64,22 km).Auch bei den Damen fällt die Entscheidung um den Sieg erst kurz vor Schluss. Karin Augustin (68,97 km) fängt Vorjahressiegerin Angelika Huemer-Toff (68,43 km) noch ab. Der Sieger des Drei-Stunden-Laufs, Ferdinand Pürzl, schafft mit 42,67 Kilometer mehr als eine Marathondistanz. Bei den Damen liegen die ersten drei innerhalb einer Runde, den Sieg sichert sich Karin Hadner.

Flinke Staffel

Für eine bärenstarke Marke sorgt die Vierer-Staffel des LC Mank (Martin Reisinger, Werner Schrittwieser, Martin Duda, Alexander Luger) mit unglaublichen 101,88 Kilometern. Kein anderes Team kann nur annähernd folgen. Auch nicht die schnellste Zehner-Staffel. Die Lauf Junkies kommen auf knapp 83 Kilometer.


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