Vorwärts will zurück in die Erfolgsspur
STEYR. Nach zwei 1:2-Niederlagen in den ersten Frühjahrsrunden peilt Vorwärts Steyr im Heimspiel am Gründonnerstag gegen Allerheiligen die ersten Punkte an. Drei Leistungsträger können allerdings nicht mitwirken.

Nach der Absage letzte Woche in Weiz startet der SK Vorwärts am Gründonnerstag mit einem Heimspiel gegen den USV Allerheiligen ins letzte Saisondrittel der Regionalliga Mitte. Die Gäste aus der Steiermark bemühen sich ebenfalls um eine Zulassung für die neue 2. Liga und liegen aktuell drei Punkte hinter dem SKV.
Duell der Aufstiegsaspiranten
Weil am Karfreitag in Oberösterreich nicht gespielt werden darf, findet die Partie bereits am Gründonnerstag statt, Anstoß in der Life Radio Arena ist um 18.55 Uhr. Die Rot-Weißen erhoffen sich mit der Unterstützung der Fans die ersten Punkte im Jahr 2018. “Wir spielen gegen eine sehr spielstarke und routinierte Mannschaft. Allerheiligen zählt für mich zu den absoluten Aufstiegsaspiranten, haben ein enormes Budget und wollen unbedingt aufsteigen“, sagt Vorwärts-Trainer Gerald Scheiblehner.
Drei Leistungsträger fehlen
Die Steyrer müssen allerdings drei Stützen vorgeben. Mittelfeld-Stratege Thomas Himmelfreundpointner ist zur Zeit auf Krücken unterwegs und muss rund sechs Wochen pausieren. Mehrere Bänder im Knöchel sind eingerissen, darunter auch das Syndesmosemand. Flügelspieler Stefan Gotthatsleiter ist nach einer Wadenzerrung noch nicht fit, außerdem muss Stürmer Yusuf Efendioglu wegen einer Sperre (fünf gelbe Karten) passen.
„Glück erzwingen“
Dennoch ist Coach Scheiblehner vorsichtig optimistisch. „Die Mannschaft hat in den ersten beiden Spielen gezeigt, dass wir nicht weit weg sind. Wir müssen das Glück mit absolutem Willen erzwingen und hoffen auf die Unterstützung unserer Fans. Gemeinsam kann es gelingen, den ersten Sieg einzufahren. Wir werden alles dafür investieren und die fehlende Erfahrung mit Kampfgeist und Laufbereitschaft wettmachen.“
Allerheiligen im Dauereinsatz
Was neben der Heimstärke dennoch für die Rot-Weißen spricht: Allerheiligen bestreitet innerhalb von sieben Tagen gleich drei Spiele. Nach dem 0:0 letzten Freitag gegen Lafnitz trennte sich die Elf von Trainer-Routinier Robert Pflug am Dienstag im Nachtragsspiel von Weiz mit einem 1:1-Unentschieden.


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