Herbstfinale mit Schlüsselspielen
STEYR. In den letzten fünf Runden vor der Winterpause trifft Vorwärts viermal auf Teams aus der unteren Tabellenhälfte.

Um den Anschluss nicht zu verlieren, gilt es für die Rot-Weißen, vor allem in den direkten Duellen mit Abstiegskonkurrenten zu punkten. Dazu gehören die Heimspiele gegen die Juniors Oberösterreich (26. Oktober) und Austria Klagenfurt (10. November), aber auch schon das Auswärtsspiel am Sonntag, 21. Oktober, beim FAC in Wien. Die Länderspielpause hat man beim Tabellenschlusslicht genützt, um Kraft zu tanken.
Anreise am Vortag
Weil der Ankick am Sonntag in Wien-Floridsdorf bereits um 10.30 Uhr erfolgt, reist Vorwärts schon am Vortag an, wodurch zusätzlich Kosten entstehen. „Der Verein ermöglicht uns eine optimale Vorbereitung, das ist nicht selbstverständlich“, sagt Trainer und Sportchef Gerald Scheiblehner, der mit seiner Elf nur einen Punkt aus den letzten fünf Meisterschaftsspielen geholt hat (2:12 Tore).
Sechs Ausfälle
Mit Abwehrchef Nicolas Wimmer (Kreuzbandriss) und Stürmer Rexhe Bytyci (Sehnenriss in der Schulter) gibt es zwei Langzeitverletzte, zudem können vier weitere Spieler am Sonntag nicht mitwirken. Mittelfeldspieler Alem Pasic ist gesperrt, Dino Kovacevic mit der Schule in Auschwitz (Polen). Außerdem müssen Thomas Himmelfreundpointner (Knie/Innnenband) und Christian Lichtenberger (Platzwunde über dem Auge) nach Trainingsverletzungen passen.
Spaß am Fußball
„Wir müssen wieder den Spaß am Fußball finden. Wenn wir an unserem Limit spielen, ist gegen den FAC etwas möglich“, sagt Coach Scheiblehner. Zuletzt habe sich seine Mannschaft selbst zu viel unter Druck gesetzt. „Das war sicher nicht leistungsfördernd.“
Investition im Stadion
In der S.I.S. Arena ist in der Länderspielpause eine über 30.000 Euro teure Bewässerungsanlage installiert worden. „Damit kann künftig vollautomatisch und in der Nacht der Rasen bewässert werden. Gerade im Frühjahr und im Sommer wird sich das an der Qualität des Rasens bemerkbar machen. Auch der Aufwand für unseren Platzwart wird um einiges geringer“, erzählt Vorstandsmitglied Rainer Mursch, zuständig für die Infrastruktur.


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