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STEYR. Nach exakt sechs Monaten darf sich der SK Vorwärts wieder über einen Sieg in der 2. Liga freuen. Der FAC aus Wien wird mit 3:2 geschlagen - dem selben Resultat wie beim letzten Aufeinandertreffen der beiden Klubs in Steyr im Mai 1956.

Michael Halbartschlager Foto: Moser
  1 / 4   Michael Halbartschlager Foto: Moser

Vor 63 Jahren hatte die Herren Reiter (2) und Forster für Vorwärts in der Staatsliga B beim 3:2 gegen den Floridsdorfer AC getroffen, diesmal tragen sich Michael Halbartschlager, Bojan Mustecic und Sebastian Wachter in die rot-weiße Torschützenliste ein. Der erste Sieg im Frühjahr ist nicht nur Balsam für Mannschaft und Trainerteam, sondern auch für die Fans, die ihr Team nach dem Schlusspfiff lautstark feiern. Der Glaube an den Klassenerhalt ist vier Runden vor Schluss noch immer da. „Es war ein Spiel mit offenem Visier mit Chancen hüben wie drüben. Es hat bitter angefangen, die Mannschaft hat aber aufopferungsvoll gekämpft und wir sind belohnt worden“, bilanziert Trainer Wilhelm Wahlmüller, für den es auch persönlich sein erster Sieg als Trainer in der Bundesliga war. Bei BW Linz wurde der 52-Jährige im Herbst 2016 nach zwei Unentschieden und sieben Niederlagen beurlaubt, in Steyr schafft er nun im dritten Spiel seinen ersten Sieg.

Null bis drei Absteiger

Für Vorwärts geht es nun Schlag auf Schlag. Am Freitag gastiert man bei den Juniors Oberösterreich. Die letzten drei Runden finden innerhalb von sieben Tagen statt. Das Derby gegen Blau-Weiß Linz steigt am Sonntag, 26. Mai, es folgen das Auswärtsspiel in Klagenfurt (29. Mai) und das Saisonfinale zu Hause gegen die Young Violets (1. Juni). Wie viele Mannschaften sportlich absteigen, steht noch nicht fest. Es könnte sogar der letzte Platz reichen (Entzug der Zulassung für Wiener Neustadt; Abstieg von Wacker Innsbruck aus der Bundesliga; kein Aufsteiger Regionalliga Ost).

SK Vorwärts Steyr - FAC Wien 3:2 (2:1)

Vorwärts (4-2-3-1): Großalber; Kerschbaumer, Dirnberger, Halbartschlager, Ph. Bader; Martinovic, Wachter; Lichtenberger, Mustecic, Gasperlmair (80. Pasic); Efendioglu (76. Betancor). Ersatz: Staudinger; Messing, Himmelfreundpointner, Hones, Sanou. Trainer: Wilhelm Wahlmüller.

FAC (4-1-4-1): Jenciragic; Bosnjak, Bubalovic, Plavotic, Umjenovic; Yilmaz (86. da Costa); Hautzinger (63. Pajaczkowski), Todoroski (73. Sobczyk), Malicsek, Tüccar; Markoutz. Ersatz: Daniliuc; Holzmann, Mayer, Ljevakovic. Trainer: Mario Handl (Andreas Heraf krank).

Torfolge: 0:1 (10.) Tüccar, 1:1 (22.) Halbartschlager (Efendioglu), 2:1 (29.) Mustecic (Wachter), 3:1 (73.) Wachter (Lichtenberger), 3:2 (87.) Tüccar.

Gelbe Karten: Efendioglu (35. Unsportlichkeit), Großalber (75. Kritik), Halbartschlager (89. Unsportlichkeit), Kerschbaumer (94. Foul); Malicsek (56. Foul).

Freitag, 10. Mai 2019; S.I.S. Arena, 1.050 Zuschauer

SR Christian-Petru Ciochirca; Michael Obritzberger, Santino Schreiner


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