STEYR. Das Asvö Hrinkow-Mountainbike-City-Kriterium geht am Samstag, 18. Mai, in seine zwölfte Auflage.

Einige der besten Mountainbiker Österreichs werden sich in den engen Gassen Steyrs schweißtreibende Rad-an-Rad-Duelle liefern. Die besondere Würze für die vielen Zuschauer entlang der Strecke liefern einige Profi-Straßenfahrer des Hrinkow Advarics Teams. Sie wollen sich nur wenige Wochen vor der Österreich-Radrundfahrt schon einmal in voller Stärke dem Steyrer Publikum präsentieren. Natürlich ist auch Lokalmatador und Ex-Sieger Dominik Hrinkow am Start.
Härtester Kilometer
Der Rundkurs beim City-Kriterium wird den Athleten alles abverlangen. Vom Großteil der Biker, die hier schon einmal am Start waren, wird er daher auch zu Recht als der härteste Kilometer Steyrs tituliert. „Genau genommen sind es exakt 1,2 Kilometer pro Runde, die im Eliterennen fünfzehn Mal zu absolvieren sind“, sagt Organisator Alexander Hrinkow. „Und es bleibt auf dem gesamten Kurs keine Zeit zum Verschnaufen. Es ist ein durchgehender Sprint auf Mountainbikes vom Start bis zur Zielflagge, ein wirklich wilder Ritt, und das macht das Rennen auch für das Publikum so interessant.“ Nach dem Start am Stadtplatz geht es nach wenigen Metern bereits den steilen Pfarrberg hinauf, nach einer Spitzkehre folgt der erste Hochgeschwindigkeitsteil über Kopfsteinpflaster durch die enge Berggasse, nach einem Sprung über einen erhöhten Schutzweg kommt die rasante Abfahrt den Schlossberg hinab. Dann müssen die Biker ihre Gefährte ebenso rasant auf bessere Schrittgeschwindigkeit abbremsen, um die nächste Spitzkehre in die Enge Gasse hinein überhaupt zu schaffen.
Trage-Passage
Danach folgen entscheidende Meter. Nach der Fahrt durch eine Geschäftspassage in Richtung Schulstiege geht es mit geschultertem Mountainbike einige Treppen hinauf, rasch wieder in den Sattel und die Pedale, um die Abfahrt über die Schulstiege ohne Zeitverlust bewältigen zu können, ehe es zurück auf den Stadtplatz und in die nächste Runde geht. „Das alles fünfzehn Mal zu absolvieren, erfordert Top-Kondition und auch eine gehörige Portion Mut“, so Hrinkow, der auch wieder etliche Promis nach Steyr lotsen wird.


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