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STEYR/WALDING. Rainer Kepplinger (24) hat den Sprung vom Steyrer Continental Team Hrinkow Advarics zur Top-Mannschaft Bahrain Victorious geschafft.

Rainer Kepplinger gewann heuer die OÖ-Rundfahrt. (Foto: Reinhard Eisenbauer)
  1 / 2   Rainer Kepplinger gewann heuer die OÖ-Rundfahrt. (Foto: Reinhard Eisenbauer)

Spätestens nach dem Sieg bei der Oberösterreich Rundfahrt (UCI 2.2) stand Rainer Kepplinger auf der Liste der internationalen Scouts ganz oben. „Es gab zahlreiche Angebote, von Teams aber vor allem auch von Managern. Die Gespräche liefen sehr gut. Bahrain Victorious hat mir am meisten zugesagt, weshalb ich mich für dieses Team entschieden habe“, erzählt der Waldinger. Er unterschrieb einen Dreijahresvertrag, der ab 1. Jänner 2023 gilt.

Vom Wasser auf die Straße

Kepplinger ist seit 31. Mai 2021 Teil von Hrinkow Advarics. Nach etwas mehr als 1,5 Jahren wird er nun mit Jahresende das Steyrer Team verlassen. Sein Talent entdeckte Dominik Hrinkow bei der eCycling League Austria, die Kepplinger im ersten Anlauf prompt für sich entschied. Damals stand noch der Rudersport an oberster Stelle, bis Kepplinger eine folgenschwere Entscheidung traf und auf das Rad setzte. Die Transformation vom Ruderer zum Radfahrer kann sich sehen lassen. „Mir ist klar, dass ich noch Vieles zu lernen habe. Radsport besteht nicht nur aus körperlicher Leistung. Das Management von Bahrain hat mir zugesichert, mich behutsam aufbauen zu wollen. Solche Chancen ergeben sich nicht täglich, also musste ich sie nutzen“, betont der Waldinger.

Schönberger machte es vor

Die Freude ist auch im Hause Hrinkow groß. „Natürlich schmerzt es, so einen tollen Fahrer gehen lassen zu müssen und wir hätten Rainer noch gerne länger bei uns gesehen. Wir hatten großes Vertrauen in ihn und sein Talent, weshalb er auch noch einen gültigen Vertrag für 2023 bei uns hatte“, erklärt Dominik Hrinkow. Dank Ausstiegsklausel kann Kepplinger den Schritt in die ganz große Radsportwelt nun gehen. „Wir legen keinem Fahrer einen Stein in den Weg. Ganz im Gegenteil“, betont Hrinkow. Zuvor hatte schon Sebastian Schönberger den Sprung von Steyr zum Team B&B Hotels geschafft und bestritt heuer erstmals die Tour de France.

 


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