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STEYR. Beim Futsal-Hallencup der Sparkasse Schülerliga in der Steyrer Stadthalle gab es einen überraschenden Sieger.

Die SMS Steyr jubelt über den Futsal-Landesmeistertitel (Foto: privat)
Die SMS Steyr jubelt über den Futsal-Landesmeistertitel (Foto: privat)

„Es war eine herausragende Teamleistung. Außerdem lief von Anfang an alles gut für uns. Auch wenn wir im Finale die glücklichere Mannschaft waren, ist der Titel aufgrund des gesamten Turniertages nicht unverdient“, freut sich Christian Sterrer, Trainer der Sport-Mittelschule Steyr über den Futsal-Landesmeistertitel. „Wenn man am Ende von 155 teilnehmenden Schulen als Sieger ganz oben steht, darf man schon auch sehr stolz sein, die Jungs haben das richtig gut gemacht.“

Favoriten beim Finalturnier am Mittwoch in der Steyrer Stadthalle waren andere, etwa der Lokalrivale vom BRG Michaelerplatz. Im Halbfinale kam es zum Aufeinandertreffen der beiden Steyrer LAZ-Partnerschulen. Das spannende Duell stand lange auf der Kippe, ehe der Sport-Mittelschule ein entscheidender Doppelschlag gelang. Am Ende zog man mit 3:0 ins Finale ein, wo man gegen Linz-Kleinmünchen erneut Außenseiter war.

Bundesfinale in Salzburg

Die Linzer übernahmen im Endspiel von Beginn an das Kommando und gingen mit 1:0 in Führung. „Meinen Spielern merkte man die kräfteraubenden Vorrundenspiele an, sie konnten kaum zulegen“, erzählt Sterrer. Seine Jungs blieben aber im Spiel und konnten eine der wenigen eigenen Möglichkeiten kurz vor Schluss zum 1:1 nützen. Somit musste ein Sechs-Meter-Schießen über den Futsal-Landesmeistertitel entscheiden.

Alle drei Schützen der Sport-Mittelschule Steyr behielten die Nerven, während bereits der erste Linzer Schütze den Ball über die Latte jagte. So stand der zweite Hallentitel in der Geschichte der SMS Steyr fest. Man vertritt damit Oberösterreich Mitte März bei den Bundesmeisterschaften in Salzburg.

Kader SMS Steyr
Tor: Paul Rosensteiner,Ben Stelzhamer
Feldspieler: Jakob Anzinger, Yusuf Barasi, Muhamed Islami, Samuel Knauer, Benjamin Nesimovic, Simon Samwald, Ermin Softic und Hektor Wällstedt

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