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STEYR. Tobias Rattinger gab im Olympiastadion von Rom sein Debüt bei einer Leichtathletik-Europameisterschaft. Dort lief es für den 26-jährigen Steyrer über 3.000 Meter Hindernis aber nicht nach Wunsch.

  1 / 6   Tobias Rattinger belegte bei der EM den 26. Platz über 3.000 Meter Hindernis. (Foto: ÖLV/amriphoto)

Rattingers Vorlauf war um 10 Uhr morgens angesetzt, mit 26 Grad herrschten noch halbwegs angenehme Temperaturen. Es entwickelte sich anfangs ein Bummelrennen, der erste Kilometer wurde in nur 3.03 Minuten absolviert. Der Athlet des LAC BMD Amateure Steyr übernahm die Initiative und drückte aufs Tempo, setzte sich sogar kurzzeitig vom Feld ab.

Nach zweieinhalb Runden Führungsarbeit wurde der 26-Jährige von der Konkurrenz eingeholt und konnte bei der dann folgenden Tempoverschärfung nicht mitgehen. Der angehende Arzt musste abreißen lassen und kam nach 8:44.60 Minuten als 13. des Vorlaufs ins Ziel. Damit war dem Steyrer die erhoffte Sensation eines Finaleinzuges nicht gelungen, mit insgesamt Rang 26 bestätigte er aber exakt seine Position auf der Entry-List.

“Das einzig Positive ist, dass ich versucht habe das Rennen mitzugestalten. Aber ansonsten war nicht mein Tag, ich habe bald im Rennen gemerkt, dass die Beine schlecht sind“, sagt Rattinger. „Ich war überhaupt nicht nervös, bin mit einem Grinser im Gesicht ins Stadion reingegangen. Auch in den letzten Tagen ist alles normal und gut verlaufen, aber es sollte einfach nicht sein. Schade, wenn man bei der EM sein schlechtestes Rennen des Jahres abliefert, aber ich habe alles versucht und kann mir so gesehen nichts vorwerfen.”


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