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REICHRAMING. Beim Final-Four-Turnier der Judo-Bundesliga verkauften sich die Damen der Askö Reichraming teuer. Im Halbfinale gegen den späteren Meister UJZ Mühlviertel erreichte man ein 3:3-Remis, verpasste nur aufgrund der schlechteren Unterbewertung den Finaleinzug.

Reichramings Team (Foto: Sellner Photography)
  1 / 6   Reichramings Team (Foto: Sellner Photography)

Die Mädels aus dem Ennstal verlangten dem neuen Meister UJZ Mühlviertel alles ab, gingen durch die erst 15-jährige Bleona Rama und Rosalie Wöss mit 2:0 in Führung. Beim Stand von 2:1 gelang Tanzila Muntsurova vermeintlich der dritte Punkt, der Videobeweis ging aber gegen Reichraming aus. Muntsurova verlor in der Verlängerung und es stand 2:2.

Carina Klaus-Sternwieser stellte erwartungsgemäß auf 3:2 für Reichraming, danach verlor Laura Fink und die Begegnung endete mit 3:3. Dank der besseren Unterbewertung (30:27) zitterten sich die Damen aus dem Mühlviertel in den Kampf um Gold.

„Schon sehr schade. Mit etwas Glück wären wir im Finale gestanden. Aber wir kommen nächsten Jahr wieder, dann hoffentlich noch stärker,“ so die Reichraminger Trainer Alfred Scharnreitner und Hermann Leutgeb. Ihr Team holte am Ende Bronze in der Bundesliga.

 

 


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