„Sport kennt keine Grenzen – er verbindet Generationen und Nationen"
GAFLENZ. 1969 gründete Günther Kellnreitner den SV Gaflenz und ist seither ehrenamtlich im Verein tätig. Vom Land Oberösterreich erhielt er jetzt den Titel „Konsulent für das Sportwesen“.

„Sport kennt keine Grenzen – er verbindet Generationen und Nationen. Für mich war es immer eine Herzensaufgabe, Menschen zusammenzubringen, Freundschaften zu schaffen und jungen Menschen Toleranz und Zusammenhalt vorzuleben“, sagt Günther Kellnreitner.
36 Jahre lang war er Bürgermeister der Marktgemeinde Gaflenz. Noch viel länger ist Kellnreitner im Sport aktiv. Schon 1969 gründete er den SV Gaflenz, wo er auch heute noch als Nachwuchsleiter und Betreuer im Einsatz ist.
Tournee durch sechs Länder
Kellnreitner war ein Vordenker im Sport. 1973 gründete er ein Frauen-Fußball-Team. Er organisierte Mitte der 1970er-Jahre sogar eine Europatournee durch sechs Länder. Daraus entstand eine Partnerschaft mit der Gemeinde Hellbach (Luxemburg). Sportler, Musikanten, Kinder – immer wieder gab es gegenseitige Besuche auf vielen Ebenen.
1980 folgte ein weiterer Höhepunkt: Der Bürgermeister organisierte eine USA-Kanada-Tournee mit der Gaflenzer Damen- und Herren-Mannschaft.
Internationale Jugendwoche
Und natürlich wurde Nachwuchs-Arbeit großgeschrieben: Die Kinder und Jugendlichen reisten dank Kellnreitner immer wieder zu großen Nachwuchsturnieren wie den Norway-Cup, dem Helsinki-Cup oder zu einem Turnier nach Lima (Peru).
Zudem gründete Günther Kellnreitner im Jahr 2005 die internationale Jugendwoche für Toleranz und Völkerverbundenheit, an der Fußball-Nachwuchs-Teams aus 30 Ländern teilgenommen haben.








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