Triathlet aus Steyr: "Im Profifeld weht nochmal ein ganz anderer Wind"
STEYR. Mit sechs Jahren begannt Jan Gaberc unter Trainer Nicolas Delvigne beim Schwimmclub Steyr, mit zwölf Jahren wechselte er zum Triathlon.

Seit er 14 ist, trainiert der mittlerweile 19-jährige Jan Gaberc standardmäßig in der Gruppe des Talentezentrum OÖ auf der Linzer Gugl unter der Leitung von Landestrainer Lukas Abpfolter. Der junge Triathlet befindet sich nun in seinem Maturajahr am Borg für Leistungssport und trainiert um die 20 Stunden pro Woche, um den Sprung in das Heeres-Leistungssportzentrum im Oktober 2026 zu schaffen und sich als Profi voll auf seinen Sport konzentrieren zu können.
„Auch für Sponsoren ist auf meinem Einteiler noch reichlich Platz“, sagt der Steyrer. Reisen zu internationalen Wettkämpfen sind sehr teuer. Zum Ende der Saison 2025 bestritt Gaberc beim Europacup in Alanya (Türkei) seinen ersten Triathlon in der Elitekategorie. Er verpasste die erste Radgruppe um wenige Sekunden und beendete sein auf dem passablen 45. Rang. „Im Profifeld weht nochmal ein ganz anderer Wind“, so der 19-Jährige.
Erfolge bei den Junioren
In seinem letzten Jahr als Junior konnte der Athlet vom Triteam Kaiser etliche Topresultate verbuchen. Darunter den österreichischen Vizemeistertitel im Sprinttriathlon, die Qualifikation für die Junioren-Europameisterschaft und mehreren Top-20-Ergebnissen bei Nachwuchs-Europacups.
Ebenso holte Gaberc den dritten Rang im ÖTRV-Nachwuchscup, einer Serie von nationalen Rennen. Mit dem VfL Münster schaffte es der junge Steyrer in die erste deutsche Triathlon-Bundesliga aufzusteigen.
Nach einer wohlverdienten zweiwöchigen Pause geht es für den 19-Jährigen mit dem Aufbau für die Saison 2026 los. Mit neuer Motivation und großem Hunger nach guten Ergebnissen.


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