Sessel-Rücken im Steyrer Gemeinderat
STEYR. Derzeit verhandeln die Parteien die Aufgabenverteilungen in der Stadtregierung. Bereits fix ist, dass am 29. Oktober mindestens 14 neue Gemeinderäte in Steyr angelobt werden.

Bürgermeister Gerald Hackl (SPÖ) hat die Vertreter der drei weiteren Stadtsenatsparteien Anfang der Woche zu ersten informellen Gesprächen eingeladen. Bei der Mehrheitspartei ist zumindest personell alles klar. Vizebürgermeister Walter Oppl geht zwei Jahre früher als geplant in den Ruhestand und erspart seiner Partei damit Personaldiskussionen. Damit bleibt Michael Schodermayr Stadtrat, er wird voraussichtlich auch weiterhin das Sozialressort betreuen. Dieses wäre auch für die FPÖ interessant gewesen, hat man doch mit Mario Ritter ebenfalls einen Mediziner in den Reihen. Ob er oder Evelyn Kattnig den zweiten FPÖ-Platz im Stadtsenat bekommen wird, ist immer noch offen. „Da warten wir das Ergebnis der Verhandlungen ab“, sagt der künftige Vizebürgermeister Helmut Zöttl, der auch die Ressorts Finanzen und Personal als sehr interessant bezeichnet. Diese werden wohl aber ebenso wie der Sport bei Stadtchef Hackl bleiben.
Verkehr zu den Grünen
Für die SPÖ bleiben weiterhin Vize-Stadtchef Willi Hauser und die künftige Vizebürgermeisterin Ingrid Weixlberger im Stadtsenat, die Grünen werden dort von Reinhard Kaufmann vertreten. Weil er auf sein Gemeinderatsmandat verzichtet, rückt Jungkandidat Matthias Kaltenböck (18) in den Gemeinderat auf. Wahrscheinlich ist, dass das Verkehrsressort, bisher bei den Freiheitlichen, an die Grünen gehen wird.
Nur noch ein Stadtrat
Nur noch ein statt bisher zwei Stadträte steht dem Wahlbündnis ÖVP-Bürgerforum zur Verfügung. Die Entscheidung, wer künftig in der Stadtregierung vertreten sein wird, fällt zwischen dem bisherigen Vizebürgermeister Gunter Mayrhofer und dem aktuellen Baustadtrat Markus Spöck. Den Fraktionsvorsitz behält Michaela Frech.








Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden